Vitamin-D-Mangel schadet dem Gehirn |

Ältere Menschen mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel haben eher kognitive Störungen als solche mit hohem Spiegel. Dies ergab eine Analyse von Daten von fast 2000 Menschen über 65 Jahren, die am «Health Survey for England» teilgenommen hatten. Forscher um Ian Lang von der Peninsula Medical School in Plymouth fanden bei der Analyse heraus, dass Personen mit Vitamin-D-Mangel doppelt so häufig kognitive Störungen aufwiesen wie solche mit optimalem Vitamin-D-Spiegel, berichten die Forscher im «Journal of Geriatric Psychology and Neurology». «Dies ist die erste Studie, die einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und kognitiven Störungen ermitteln konnte», schreibt Lang in einer Mitteilung der Universität. Das Vitamin wird in der Haut unter dem Einfluss von UV-Licht gebildet, es kann aber auch mit der Nahrung (fetter Fisch) oder durch Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Da bei älteren Menschen die Kapazität, Vitamin D in der Haut zu bilden sinke, sollten sie laut Lang Supplemente erhalten – für ihre Knochen und für ihre geistigen Fähigkeiten. (ch)
23.01.2009 l PZ
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