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Daosin

Weihnachtsgenuss trotz Histaminintoleranz

Bis zu 2,5 Millionen Menschen in Deutschland müssen in der Weihnachtszeit auf vieles verzichten, was kulinarisch Spaß macht. Denn ihr ­Körper kann das enthaltene Histamin nicht ausreichend abbauen: Das Enzym DiAminOxidase – kurz DAO – ist nicht ausreichend vorhanden.

Das Histamin in den Lebensmitteln entsteht bei der Reifung. Deshalb sind besonders das Glas Rotwein, Hartkäse wie Parmesan oder Sauerkraut für ­Betroffene keine gute Idee. Außerdem gilt: je frischer das Lebensmittel, um­so geringer der Histamingehalt. Jedoch sollten Apotheker und PTA Betroffenen raten, nicht nur auf his­taminhaltige ­Lebensmittel, sondern auch auf bio­gene Amine zu achten. Denn gleich­zeitig verzehrt, können sie den Histamin­abbau zusätzlich hemmen.

Doch nicht immer sind Lebensmittel der Grund für einen erhöhten Histamingehalt: Auch die Einnahme bestimmter Arzneistoffe, zum Beispiel Am­broxol, Metamizol, oder Verapamil, können die DAO-Aktivität hemmen. Zudem sollten Apotheker und PTA Betroffenen dazu raten, ausreichend Vitamin B6 aufzunehmen, da das Vitamin für die Bildung des Enzyms benötigt wird. Wer an den Feiertagen auch mal schlemmen und histaminhaltige Weihnachts-Klassiker wie Omas Weihnachtsgans mit Knödeln und ein Glas Rotwein nicht vom Speiseplan streichen möchte, kann zur Unterstützung des Histaminabbaus im Darm das Nahrungsergänzungsmittel Daosin von Stada einnehmen. Eine Kapsel vor dem Essen hilft dem Körper, das Histamin aus der Nahrung abzubauen.