Therapieoption Johanniskraut |

Für den aktuellen Psychreport hat das Berliner IGES-Institut die Daten von 2,4 Millionen Erwerbstätigen, die bei der DAK-Gesundheit versichert sind, ausgewertet. Wichtigstes Ergebnis: Arbeitsausfälle aufgrund einer psychischen Erkrankung nehmen seit 2011 kontinuierlich zu und haben 2021 einen neuen Höchststand erreicht: 2021 fielen je 100 Versicherte 276 Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund einer psychischen Erkrankung an – ein Anstieg um 41 Prozent. Über alle Erkrankungsgruppen hinweg betrug der Anstieg im gleichen Zeitraum dagegen nur zwei Prozent. Frauen sind besonders stark betroffen – hier verzeichnete der Report 352 Fehltage aufgrund einer psychischen Erkrankung je 100 versicherter Frauen. Häufigste Einzeldiagnose sind Depressionen.
Daten aus der Versorgungsforschung sowie klinische Daten belegen, dass das Johanniskraut-Präparat Laif® 900 bei mittelschweren Depressionen vergleichbar wirksam, aber signifikant besser verträglich ist als synthetische Alternativen. Patienten mit einer Depression initial auf einen hoch dosierten Johanniskrautextrakt einzustellen, entspricht auch der S3-Leitlinie Unipolare Depression. Unter Johanniskraut ist weder eine Gewichtszunahme, sexuelle Dysfunktion oder eine Sedierung zu befürchten.