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Angespannte Versorgungslage
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NRW-Apothekenstudie wird fortgeführt

Die Apothekerkammern aus Nordrhein und Westfalen-Lippe setzen ihre gemeinsame Studie »Apotheken und Approbierte in NRW« fort. Die bisherigen Ergebnisse sind unerfreulich. Seit 2010 ist die Zahl der Apotheken in Nordrhein-Westfalen um ein Viertel zurückgegangen. 
AutorKontaktPZ
Datum 20.02.2026  15:58 Uhr

Wachsender Fachkräftebedarf 

Neben der Apothekenstruktur beleuchtet die Studie auch die Entwicklung der pharmazeutischen Fachkräfte. Demnach steigt der Bedarf an Pharmazeutinnen und Pharmazeuten in unterschiedlichen Versorgungsbereichen, gleichzeitig geht die Zahl der in öffentlichen Apotheken tätigen Offizin-Apothekerinnen und -Apotheker seit mehreren Jahren zurück. Zudem verändern sich Arbeitszeitmodelle, Altersstrukturen und Verantwortungsprofile – Entwicklungen, die die Stabilität der wohnortnahen Arzneimittelversorgung ebenfalls beeinflussen.

Die Apothekerkammern Westfalen-Lippe und Nordrhein sehen die Ergebnisse der Fortschreibung als klaren Handlungsauftrag. Ziel bleibe es, gemeinsam mit der Landespolitik verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um die wohnortnahe Arzneimittelversorgung nachhaltig zu sichern und den Apothekerberuf in der öffentlichen Apotheke zukunftsfest aufzustellen.

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