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Salus

Klostertees nach altem Rezept

Heilpflanzen waren im Mittelalter die gängige Behandlung für viele Beschwerden. Aus dieser Hoch-Zeit der Klosterheilkunde stammen die Originalrezepturen für die Salus-Klostertees. In Zusammenarbeit mit der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg entstanden fünf neue Tees, deren Rezepturen dem heutigen Wissensstand und Geschmack angepasst wurden. Die Salus-Klostertees enthalten Rohstoffe wie Heilziest, Odermennig oder Rosenblüten - in laborgeprüfter Bio-Qualität.

Der Lorscher Klostertee »Lauertrank« (PZN: 15994526) ist inspiriert vom Bamberger Codex von 790, auch bekannt unter »Lorscher Arzneibuch«. Das Werk enthält zahlreiche Heilpflanzen-Rezepte und ist seit 2013 Weltdokumentenerbe der Unesco. Der Gewürz-Kräutertee wurde vor allem im Winterhalbjahr gerne getrunken.

Walahfrid Strabo verfasste um 840 das Gartengedicht »Hortulus«, welches als Inspiration für den St. Galler Klostertee nach Walahfrid Strabo diente. Dieses beschreibt einen Klosterkräutergarten mit 24 Pflanzen und deren Anwendungsmöglichkeiten. In der frisch würzigen Kräuterkomposition (PZN: 15994532) ist der im Mittelalter bedeutende Heilziest enthalten.

Der Salerno Klostertee (PZN: 15994555) ist ein blumig milder Kräuter-Früchtetee und basiert auf Rezepten aus der ersten medizinischen Ausbildungsstätte des Mittelalters, Salerno. Auf Hildegard von Bingen geht ein Klostertee mit lieblich-süßer Note (PZN: 15994549) zurück und auf den Apotheker Christoph Wirsung, Autor des nach-mittelalterlichen »Artzeney Buch« von 1568, ein würziger Tee (PZN: 15994584) mit dem heute fast vergessenen Odermennig. Weitere Informationen:

www.salus.de