Pharmazeutische Zeitung online

Zu wenig junge Frauen gegen Röteln geimpft

05.10.1998  00:00 Uhr

-Medizin

Govi-Verlag

Zu wenig junge Frauen gegen Röteln geimpft

Nach wie vor verfügen 10 bis 15 Prozent aller 20- bis 30jährigen Frauen über keinen Rötelnschutz. In Deutschland treten deshalb jährlich 50 bis 100 Rötelnembryopathien auf, meldet das Pharmaunternehmen Chiron Behring.

Ein nicht unerheblicher Teil der indizierten Schwangerschaftsabbrüche gehe auf das Konto einer Infektion im ersten Trimenon. Die STIKO empfiehlt deshalb jedem Jugendlichen zwei Impfungen mit einer kombinierten Masern-Mumps-Röteln-Vakzine (MMR) bis zum 18. Lebensjahr.

Auch alle Mädchen und junge Frauen, die bereits an Masern, Mumps oder Röteln erkrankt sind, sollten sich unbedingt ein zweites Mal impfen, heißt es in der Pressemeldung. Besonders der Gynäkologe müsse den Impfschutz überwachen.

Artikel von der PZ-Redaktion

Top

© 1997 GOVI-Verlag
E-Mail:
redaktion@govi.de

Mehr von Avoxa