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PZ Nachrichten

05.10.1998  00:00 Uhr

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 Govi-Verlag

Nachrichten vom
D
eutschen Apothekertag, dem Expopharm-Kongreß und der Expopharm in München
1. bis 4. Oktober
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04.10. Candida: Darmsanierung ist meist Unsinn
PZ. Wegen einer angeblichen Mund-Magen-Darm-Mykose, ausgelöst durch Candida albicans, lassen Patienten viel Geld bei Heilpraktikern oder Medizinern. Wie die Darmsanierung zu bewerten ist, erklärte Dr. Lutz Schneider, Wuppertal, seinen Kollegen. Der MMD-Mykose schreibt man unspezifische Symptome wie Flatulenz, wechselnde Stuhlqualität, perianaler Juckreiz, Heißhungerattacken auf Süßes, chronisch rezidivierende Mykosen, Migräne, Infektanfälligkeit oder das hyperkinetische Syndrom zu. Darin sieht Schneider einen Grund, warum so viele Menschen glauben, eine Candida-Infektion zu haben. Jeder leide irgendwann an derartigen Symptomen. Nach Ausführungen des Referenten haben etwa 40 Prozent der Bevölkerung Candida im Darm, aber nur bei einem äußerst geringen Prozentsatz wirke der Pilz auch pathogen. Für seine Pathogenität müßten erst bestimmte prädisponierende Faktoren zusammenkommen wie eine geschwächte Abwehrlage oder eine Stoffwechselkrankheit. Die von Ärzten eingesetzte Therapie besteht aus Nystatin, einer zuckerfreien Diät (Laktose ist unverständlicherweise erlaubt) und der Darmsanierung mit dick- und dünndarmwirksamen Präparaten. Abgesehen davon, daß die Behandlung sehr teuer ist, bringe sie den meisten Patienten keine Besserung, weil sie nicht an einer Candida-Infektion leiden. Auch eine Diät sei nur sinnvoll, wenn sie kohlenhydratfrei sein könne.

04.10. Fleckfieber: Ratten als Überträger
PZ. Im zweiten Weltkrieg erkrankten tausende Soldaten an Fleckfieber in Rußland. Jetzt flammt die Infektion in Madeira und Burundi wieder auf. Übertragen wird die Krankheit von Läusen. In dem Moment, in dem die Laus (Rickettsia prowazekii) Blut saugt, erleichtert sie sich gleichzeitig auf ihrer Hinterseite und scheidet ihre Nachkommen aus. Diese Art der Vermehrung sei einzigartig in der Welt der Tiere, sagte Professor Dr. Matthias Trautmann, Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Ulm. Es wäre ein leichtes, diese Kätzchen durch Duschen von der Haut zu waschen. Sind aber keine ausreichende Hygienemaßnahmen möglich, graben sich die Kätzchen mit der Zeit in die Haut ein fangen an zu jucken. Durch Reiben verteilt man sie auf der ganzen Haut. Wegen mangelnder Hygiene tritt Fleckfieber hauptsächlich im Verlauf von Kriegen auf. Fleckfieber ist keine ausgerottete Seuche, sie ist ein nach wie vor aktuelles Thema. Gerade wütet eine Epidemie in Burundi. Und auch in Madeira schnellt die Zahl seit 1997 der Fleckfieber-Erkrankten in die Höhe. Grund seien hier viele Ratten, die auf der Insel leben, informierte Trautmann. Ratten sind Überträgen einer speziellen Lausart, Pickettsia typhi, die eine Variante zum damaligen Erreger in Rußland darstellt.

04.10. Krötsch: ApBetrO muß bleiben
PZ. Die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) muß zwar aktualisiert, aber im Prinzip beibehalten werden, betonte Dr. Ulrich Krötsch, Vizepräsident der Bayerischen Landesapothekerkammer während dem Deutschen Apothekertag in München. "Wir wollen keine französischen oder amerikanischen Verhältnisse", so Krötsch. Die bisherige ApBetrO sei dringend nötig, um die Pharmazie als freien Heilberuf zu erhalten. Sowohl die Betriebsordnung als auch das Apothekengesetz definierten das Berufsbild des Apothekers. Die Apothekerschaft müsse aber bereit sei, sich im Interesse der Verbraucher auf Veränderungen im Markt einzustellen und entsprechende Novellierungen in die Gesetze einfließen lassen.

04.10. Frenzel: Vertrauliche Beratung in Apotheke
PZ. Zur Aufrechterhaltung eines funktionierenden Gesundheitswesens ist eine Ausdehnung der Selbstmedikation erforderlich und politisch gewollt, sagte Dr. Heiner Frenzel, Ministerialdirigent im Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Familie am 2. Oktober 1998 anläßlich des Deutschen Apothekertages in München. Da eine unkritische Selbstmedikation mit nicht zu unterschätzenden Gesundheitsgefahren verbunden ist, sei die Beratungskompetenz des Apothekers im zunehmenden Maße gefordert. Aufgabe jedes einzelnen Apothekers sei es, immer wieder unter Beweis zu stellen, daß mit Hilfe einer verantwortungsbewußten und fachlich fundierten Beratung die Selbstmedikation einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge leisten kann, so Frenzel. Ähnlich wie in Postämtern, Bahnhöfen und Banken durch Barrieren, Kordelschnüre, Schilder oder weiße Striche zur Diskretion und Rücksichtsnahme aufgefordert wird, müssen vertrauliche Beratungsgespräche in einer "Beratungsecke" oder einem "Beratungsraum" ermöglicht werden, betonte der Referatsleiter. Frenzel begrüßte, daß die Voraussetzungen in vielen Apotheken bereits erfüllt sind. Der Anteil der Kunden, die die Apotheke bewußt in Erwartung kompetenter Beratung betreten, müsse erhöht werden, lautete die Forderung des Ministerialdirigenten. Die Möglichkeit eines vertraulichen Beratungsgespräches in der Apotheke muß bestehen, bestätigte Dr. Horst Kiefer, Präsident der Apothekerkammer des Saarlandes. Wie dies technisch in der einzelnen Apotheke umgesetzt wird, sei eine individuelle Entscheidung, bei der räumliche Gegebenheiten zu berücksichtigen sind. Dennoch müsse jeder Apotheker sich den aktuellen Entwicklungen anpassen, um nicht das Ausbleiben vieler Patienten zu provozieren.

03.10. Tolcapon erhält Innovationspreis
PZ. Das neue Parkinsonmedikament Tolcapon (Tasmar) hat in diesem Jahr den Innovationspreis der Pharmazeutischen Zeitung gewonnen. Tolcapon, der erste Vertreter der COMT (Catechol-O-Methyl-Transferase)-Inhibitoren, wird von der Firma Hoffmann-La Roche hergestellt. Die Hemmung der peripheren COMT bewirkt höhere Plasmaspiegel an zugeführtem L-Dopa. "Die Jury ist überzeugt, daß Tolcapon einen deutlichen Fortschritt in der Therapie des Parkinsonpatienten bedeutet", betonte Hartmut Morck, Chefredakteur der Pharmazeutischen Zeitung, bei der Überreichung des Innovationspreises an Dr. Karl H. Schlingensief, Vorstandsmitglied von Hoffmann-La Roche. Bei Patienten im fortgeschrittenem Stadium der Erkrankung mit Fluktuationen nehmen die Phasen guter Beweglichkeit deutlich zu.

02.10. Kaiser: Mit Innovationen vorwärts zur Natur
PZ.Nicht zurück zur Natur, sondern nur "vorwärts zur Natur" kann ein attraktives Technikleitbild für die Zukunft heißen, postulierte Professor Dr. Gert Kaiser, Rektor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, in seinem Festvortrag zur Eröffnung des Apothekertages. An der Jahrtausendwende sei "die extreme Mühsal des Vorwärts" gefordert. Den massiven Trend der jungen Menschen gegen Natur- und Technikwissenschaften hält der Germanist für dramatisch, denn das wissenschaftlich fundierte Wissen werde zum wichtigsten Produktionsfaktor werden. Daher sei die derzeitige Wissens- und Technikskepsis das größte Handicap der Zukunft. Doch Kaiser sieht Anzeichen, daß die Gesellschaft bereits auf dem Weg des "Closer-to-nature"-Denkens und –verhaltens ist. So werde der Anteil des Wissens an Produkten und Dienstleistungen immer größer, und künftige Querschnittstechnologien folgten vermehrt der Logik der Ressourcenoptimierung, Naturschonung und Vermeidung unerwünschter Folgewirkungen. Ein Leitbild für das 21. Jahrhundert könne es laut Kaiser sein, durch außerordentliche innovative Anstrengung den Frieden und Ausgleich mit der Natur wiedergewinnen. In der Realität des Alltags heiße dies, Vertrauen in die Zukunft zu schaffen, ähnlich wie dies den Apothekern durch die Beratung zur Gentechnik gelungen ist.

02.10. Pieck: Entrüstung über Hersteller
PZ. Als eine Aufkündigung der Partnerschaft interpretieren die Apotheker und ihre berufspolitischen Organisationen Entscheidungen und Absichten einiger Hersteller, apothekenpflichtige Arzneimittel künftig frei zu verkaufen.
"Arzneimittel, die ausschließlich durch qualifizierte Abgabe in der Apotheke Renommee und Marktanteile gewonnen hatten, werden dazu mißbraucht, den flotten Abverkauf in Super- und sonstigen Märkten zu forcieren", erklärte Dr. Johannes Pieck, Sprecher der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in seinem Geschäftsbericht vor dem 50. Deutschen Apothekertag in München. Der Versuch, andere Vertriebskanäle zu erschließen sei Anfang der 70er Jahre der Firma Merck schlecht bekommen. Die bis dahin apothekenpflichtigen Arzneimittel Cebion und Multibionta waren in freiverkäufliche Präparate umgewandelt worden. Dies provozierte einen Sturm der Entrüstung in den deutschen Apotheken. Die Apotheker stellten seinerzeit den Vertrieb dieser Präparate praktisch ein und erteilten mitunter den Merck-Vertretern Hausverbot. Pieck gab zu Bedenken, daß die Apotheker heute noch genau so marktbewußt sind wie damals. Die Mehrheit der Bevölkerung wisse den Mehrwert der Beratung in der Apotheke zu schätzen und nehme dies auch in Anspruch.

02.10. Pieck: Betriebsordnung überarbeiten
PZ. Bei einer Aktualisierung der Apothekenbetriebsordnung wird sich die ABDA nicht verweigern. Daran ließ Dr. Johannes Pieck, Sprecher der Geschäftsführung der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in seinem Geschäftsbericht keinen Zweifel. Vor dem 50. Deutschen Apothekertag in München erklärte der Jurist, daß bereits 1994 die Bundesländer eine Überarbeitung der Verordnung gefordert hatten. Maßstab für eine sachgerechte Diskussion und für ein zielgerichtetes Agieren könnten dabei nur die Interessen der Bevölkerung und die Bedingungen, die in Zukunft für eine funktionierende Apotheke unverzichtbar sind, sein. Ein erstes Gespräch hatte im Mai dieses Jahres auf Einladung des Bundesgesundheitsministeriums stattgefunden.

01.10. Stamm: Sozialstation Apotheke
PZ. Die soziale Leistung der Apotheker wird nach Ansicht der bayerischen Sozialministerin Barbara Stamm von vielen Menschen in Deutschland unterschätzt. "Apotheken sind weit mehr als reine Abgabestellen für Arzneimittel, sie erfüllen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe." Ohne die einfühlsame Arbeit der Apotheker und ihrer Mitarbeiter seien kranke Menschen nicht ausreichend betreut, sagte sie während der Erföffnungsveranstaltung des Deutschen Apothekertages am 1. Oktober in München. "Die Menschen kommen nicht nur mit einem Rezept in die Apotheke, sie bringen auch ihre Probleme mit." Ebenso wichtig sei die fachliche Beratung der Apotheker. Andere Distributeure könnten Patienten weder vor dem Fehlgebrauch oder möglichen Wechselwirkungen warnen. Die Ministerin forderte die neugewählte Bundesregierung auf, in der Gesundheitspolitik, den Kurs der christlich-liberalen Koalition fortzusetzen. Scharfe Kritik übte die Ministerin an den Plänen des Mineralölkonzerns BP, freiverkäufliche Arzneimittel anzubieten. Tankstellen seien die falsche Abgabestelle für Medikamente. "Pillen gehören nicht neben Frostschutzmittel."

01.10. Keller: Abwehr der Störmanöver
PZ. "Die Bindung des Arzneimittels an die Apotheke, das Verbot von Fremd- und Mehrbesitz und der einheitliche Apothekenabgabepreis sind die konstitutiven Elemente des deutschen Arzneimittelsystems." Im Vergleich mit anderen Ländern habe sich das deutsche System als eindeutig effektiver gezeigt, sagte der Vorsitzende des deutschen Apothekerverbandes (DAV), Hermann S. Keller bei der Eröffnung der Expopharm am 1. Oktober in München. Den Krankenkassen warf er vor, trotzdem mit alten Konzepten, etwa dem Versandhandel, an den bewährten Strukturen zu rütteln. Doch ließen sich die Herausforderungen der Zukunft nicht mit "zu den Akten gelegten Ladenhütern" bewältigen, so der DAV-Vorsitzende. "Wir wollen nicht vorwärts in die Vergangenheit, wie manche Kassen, sondern wir gestalten mit unserer Politik die Zukunft." Keller riet den Kassen, sich statt dessen an zukunftsorientierten Projekten, wie dem elektronischen Rezept zu beteiligen.

01.10. Friese: Den Mehrwert verdeutlichen
PZ. "Die Apotheke stellt im deutschen Gesundheitswesen einen unverzichtbaren Mehrwertfaktor dar. Dies wollen wir in's Bewußtsein der Bürger rücken", erläuterte ABDA-Präsident Hans-Günter Friese vor Journalisten in München das Motto des 50. Apothekertages nach dem Krieg. Als Facetten dieses Mehrwertes nannte er die Pharmazeutische Betreuung, die derzeit bundesweit in 14 Modellversuchen überprüft wird, die heilberufliche Allianz zwischen Arzt und Apotheker, die Beratung und Betreuung in der Selbstmedikation, Rezepturherstellung, aber auch Dienstleistungen im Sinne der Vorsorge und die Aufklärungsarbeit der Apotheker. Doch Investitionen seien nötig, um diesen Mehrwert lebendig und zukunftsfähig zu gestalten. Friese plädierte nachdrücklich dafür, Störfaktoren wie Angriffe auf das Fremd- und Mehrbesitzverbot oder den Distributionsweg Apotheke auszuschalten. Gegenüber der Politik betonte er die Gesprächsbereitschaft der Apotheker. Die ABDA habe nie eine Politik für oder gegen eine Partei gemacht, sondern fühle sich immer der Gesellschaft verpflichtet, sagte Friese im Hinblick auf den Regierungswechsel nach der Bundestagswahl.

01.10. Pharma-Verbände: Arznei aus der Apotheke
PZ. Der Vorsitzende des Bundesfachverbandes der Arzneimittelhersteller (BAH), Johannes Burges, hält es für falsch, freiverkäufliche Arzneimittel außerhalb der Apotheke anzubieten. Er reagierte damit auf die Ankündigung der Firma Lichtwer, Knoblauchpillen in Drogerien anzubieten. Auch bei nicht apothekenpflichtigen Präparaten sei die Beratung durch den Apotheker unerläßlich. Gleichwohl stehe es aber jedem Hersteller frei, welchen Vertriebskanal er wähle. Der BAH-Chef glaubt nicht, daß es in naher Zukunft einen "Run in die Freiverkäuflichkeit" geben werde. Auch Michael Popp, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Pharamzeutischen Industrie, bekannte sich während der Eröffnungsveranstaltung der Expopharm eindeutig zur bestehenden Apothekenpflicht. Er sieht in Tankstellen und Supermärkten keine ernsthafte Konkurrenz für die Apotheken, da die pharmazeutische Beratungskompetenz ein Wettbewerbsvorteil sei, dem andere Anbieter nur wenig entgegen zu setzen hätten.

30.09. Rekordbesuch bei Expopharm-Kongreß erwartet
PZ. Die Veranstalter des Expopharm-Kongresses rechnen mit mehr als 1000 Teilnehmern, über 700 Anmeldungen seien bereits eingegangen, sagte Gregor Ulrich von der Werbe- und Vertriebsgesellschaft Deutscher Apotheker in Eschborn. Auch in diesem Jahr bietet der Kongreß eine Reihe von Vorträgen, Seminaren und Workshops an, in denen Apotheker, PTAs und andere akademische Heilberufler ihr pharmazeutisches Wissen vertiefen können. Dazu gehören neue Entwicklungen in der Dermopharmazie, Ernährungsberatung oder Phytopharmaka, aber auch Informationen über die tägliche Praxis in der Apotheke sowie künftige berufliche Qualifikationen bei Pharmazeuten und Pharmazeutsch-technische Assistenten. Der Kongreß wird am Samstag, den 3. Oktober um 9 Uhr von dem Präsidenten der Bundesapothekerkammer Dr. Hartmut Schmall eröffnet. Dr. Joachim Kresken, der Vorsitzende des Kongreßbeirats wird die Gäste begrüßen. Den Festvortrag hält Professor Dr. Heyo Kroemer mit dem Thema „Drug Monitoring - eine zukünftige Aufgabe der Apotheker". Der Expopharm-Kongreß findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt.

30.09. Schwerpunkte Beratung und Betriebsordnung
PZ. Ein Hauptthema des Deutschen Apothekertages wird die Diskussion um die Zukunft der Apotheke sein. Wie Hans-Günter Friese, Präsident der ABDA im Expopharm-Katalog schreibt, sei sie mit einem hohen Anspruch an Beratung verbunden. In den nächsten Jahren werde eine Reihe von innovativen Arzneimitteln auf den Markt kommen. Das erfordere eine intensive und individuelle Beratung des Patienten bei der Abgabe und Einnahme dieser Arzneimittel, die Beurteilung ihrer Verträglichkeit und Abschätzung von Neben- und Wechselwirkungen. Die Verantwortung des Apothekers wachse zudem mit der zunehmenden Selbstmedikation. Ein weiterer Schwerpunkt der Hauptversammlung ist die Weiterentwicklung der Apothekenbetriebsordnung. Auf der Versammlung werden auch die Ergebnisse einer Meinungsbefragung unter den Apothekerkollegen zur Berufs- und Arbeitsplatzzufriedenheit präsentiert.

30.09. 450 Aussteller auf der Expopharm
PZ. Etwa 450 Aussteller sind dieses Jahr auf der Expopharm in München vertreten. Rund 8 Prozent der Firmen kommen aus dem Ausland. Gregor Ulrich von der Werbe- und Vertriebsgesellschaft Deutscher Apotheker rechnet vorsichtig mit etwa 20.000 Besuchern. An den Messeschwerpunkten habe sich im Vergleich zu den Vorjahren wenig geändert. Nach wie vor seien Präparate der Selbstmedikation, Produkte von Ergänzungssortiments, Apothekensoft- und hardware sowie Apothekeneinrichter die Ausstellungsschwerpunkte. Die Nettoausstellungsfläche beträgt etwa 20.000 Quadratmeter. Zur Expopharm 1997 war die Rekordzahl von über 21.700 Besuchern gekommen. Aus dem Ausland kamen im vergangenen Jahr 2.200 Besucher zur Fachmesse.

30.09. "Spectaculum Bavariae" ist ausverkauft
PZ. Am 2. Okober erwartet die Besucher des Apothekertags ein abendfüllendes Künstlerprogramm unter dem Namen „Spectaculum Bavariae" im Festsaal des Hotels Bayerischer Hof. Wer sich allerdings bis jetzt noch nicht entschieden hat, ob er an der Veranstaltung teilnehmen soll, kann sich weitere Überlegungen sparen. Laut Auskunft der Werbe- und Vertriebsgesellschaft Deutscher Apotheker sind alle Karten für die Veranstaltung bereits im Vorverkauf abgegeben worden.   Top

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