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15.03.1999
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PZ Pharmazeutische ZeitungGovi-VerlagPZ +++ Nachrichten +++   16.03. Bayer hat 1998 gut verdient
PZ. Trotz stagnierender Umsätze konnte die Bayer AG, Leverkusen ihren Gewinn 1998 um 7 Prozent steigern. Wie der Bayer-Vorstandsvorsitzender Dr. Manfred Schneider auf der Bilanzpressekonferenz am 16. März in Leverkusen mitteilte setzte das Leverkusener Unternehmen im vergangenen Jahr 54,9 Milliarden DM um und erzielte dabei 3,159 Milliarden DM Gewinn nach Steuern. Die Bremspuren im Umsatz sei vor allem auf die Asienkrise zurückzuführen, so der Konzern-Chef. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Bayer keine weitere Ergebnissteigerung. In den zwei ersten Monaten habe das operative Ergebnis deutlich unter dem Vorjahreszeitraum gelegen. Bis zum Jahresende will das Unternehmen das Niveau von 1998 wieder erreichen. Wie Schneider ankündigte, will Bayer im Bereich Pharma weltweit Standorte schließen und einzelne Produkte abgeben. Genaue Zahlen nannte er jedoch nicht.

16.03. Zappelphilipp mit Stimulantien therapieren
PZ. Hyperkinetischen Kindern Stimulantien geben? Was zunächst paradox klingt, hat seine Begründung in der Pathophysiologie des hyperkinetischen Syndroms. „Als Ursache des hyperkinetischen Syndroms diskutiert man Defizite in der Reaktivität auf hemmende Selektionsprozesse der Aufmerksamkeit und der Motorik", erklärte Professor Dr. Fritz Poustka, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Zentrum der Psychiatrie der Universität Frankfurt auf einer Fortbildungsveranstaltung der Landesapothekerkammer Hessen. Bei Zappelphilippen scheint eine Störung im dopaminergen Stoffwechsel vorzuliegen; nach den Ausführungen Poustkas ist der Dopamin D4-Rezeptor und der Dopamintransporter beteiligt. Durch die Pharmakotherapie werden hemmende zentralnervöse Selektionsprozesse stimuliert. In der Bundesrepublik sind vier Stimulantia im Einsatz, so Poustka. Davon unterliegen Methylphenidat, Amfetamin und Fenetyllin der Betäubungsmittelverordnung, Pemolin nicht. Stimulantien sind jedoch nicht in jedem Fall erfolgreich, informierte der Referent. Ist das Kind hypermobil, unaufmerksam und hat Konzentrationsprobleme, seien Stimulantien eine gute Lösung. Dagegen ist Impulsivität mit der Neigung zu überstürzten Handlungen weniger gut mit den Arzneistoffen in Griff zu bekommen, sagte Poustka.

16.03. Eiweiß in Tränen und Speichel hemmt HI-Virus
dpa. Ein Eiweiß in Tränen und im Speichel kann US-Forschern zufolge die Vermehrung von Aids-Viren bremsen. Das sogenannte Lysozym komme auch im Urin schwangerer Frauen vor, berichten Sylvia Lee-Huang von der New York Universität und Kollegen in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" vom Dienstag. Die Entdeckung dürfte die Entwicklung neuer, gutverträglicher Medikamente gegen das HI-Virus ermöglichen, hoffen die HIV-Forscher. Lysozym ist ein Enzym, das eine wichtige Rolle beim Schutz des Körpers vor Krankheitserregern spielt. Es war erstmals 1922 von Alexander Fleming, dem Entdecker des Penicillins, beschrieben worden. Schwangere Frauen produzieren den Stoff im Überschuß. Lee-Huang und Kollegen glauben allerdings, daß Lysozym seine HIV-bekämpfende Wirkung erst im Verbund mit einer Gruppe anderer Enzyme entwickelt, den Ribonukleasen. Sollte sich ihre These bewahrheiten, hätten Lee-Huang und Kollegen den bekannten Aidsforscher Robert Gallo ausgestochen, der seit vielen Jahren nach dem HIV-bekämpfenden Stoff im Urin von Schwangeren sucht. Gallo ging jedoch davon aus, daß der Anti-HIV-Effekt von dem menschlichen Schwangerschaftshormon Choriongonadotropin (HCG) ausgeht, konnte es aber nicht schlüssig beweisen.

16.03. Leberkrebs-Risiko steigt
dpa. Die Fälle von Leberkrebs (hepatozelluläres Karzinom) nehmen seit zwei bis drei Jahrzehnten in vielen Industrieländern zu. Ursache ist vor allem die wachsende Zahl von Infektionen mit dem Hepatitis-B- und dem Hepatitis-C-Virus, stellt das New England Journal of Medicine (Band 340, Nummer 10) in seiner jüngsten Ausgabe fest. In Japan sind 70 Prozent aller hepatozellulären Karzinome auf das Hepatitis-C-Virus zurückzuführen. In den USA trifft das bisher erst auf 30 bis 50 Prozent zu. Doch die Tendenz ist stark steigend, und zunehmend sind jüngere Menschen betroffen. Eine Studie der Universität von New Mexico zeigt, daß sich die Zahl der Opfer von primärem Leberkrebs in den USA von 1991 bis 1995 um 41 Prozent erhöhte. Patienten mit chronischer Hepatitis-C-Infektion und Leberzirrhose haben im Vergleich zu einer nicht infizierten Person das hundertfache Risiko, an Leberkrebs zu erkranken. Dagegen wächst das Risiko durch chronischen Alkoholmißbrauch - ohne Hepatitis-C-Infektion - nur um das Zwei- bis Fünffache.

15.03. Schlechte Zähne - krankes Herz
dpa. Zahnfleisch- Entzündungen erhöhen das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Frühgeburten. Die weitreichenden Folgen von Parodontose werden nach Experten-Meinung in Deutschland unterschätzt, sagte der Präsident der Deutschen Parodontose-Hilfe, Wolfgang Koch, in einem dpa-Gespräch in München. Die Parodontose-Bakterien seien um einiges schädlicher als Rauchen, Übergewicht oder zu hohe Cholesterol-Werte. Von ihrer Basis, dem Mundraum, aus verteile sich die Spezies im gesamten Körper und könne unter anderem Herzkranzgefäße und den Muttermund angreifen. Amerikanische Studien hätten gezeigt, daß sich das Risiko für einen Herzinfarkt dadurch um das 2,2fache, für einen Schlaganfall sogar um das 2,7fache erhöhe, erklärte Koch. "Was viele auch nicht wissen: Fast jede dritte Frühgeburt wird durch Parodontose verursacht."

15.03. Kindliche Malignome besser behandelbar
PZ. Bösartige Erkrankungen im Kindesalter gehören zu den bedrückendsten Aufgaben des Kinderarztes. Dennoch: „Kinder haben eine gute Chance", machte Professor Dr. Peter Gutjahr von der Kinderklinik der Gutenberg-Universität, Mainz, Mut. Die Ergebnisse durch die Chemotherapie im Kindesalter könne man sich für Erwachsene in der Zukunft nur wünschen. Derzeit könnten 65 Prozent der Fälle auf Dauer geheilt werden. Noch vor rund drei Jahrzehnten verliefen die meisten Tumorerkrankungen in der pädiatrischen Onkologie überwiegend letal, informierte der Referent. Heute überlebten vierzig bis siebzig Prozent der kleinen Patienten eine akute Leukämie. Drei Jahre nach einer M. Hodgkin-Therapie leben heute 95 Prozent. Und Neuroblastome können heute in zwanzig bis neunzig Prozent der Fälle erfolgreich angegangen werden. Wer meint, maligne Tumoren träfen Kinder nur äußerst selten, der irrt. Zwölf von 100 000 Kindern erkranken jedes Jahr an einem bösartigen Tumor; das sind jährlich immerhin 1500 Neuerkrankungen - bei der Chronizität des Leidens eine ganz beträchtliche Zahl. Oder anders ausgedrückt: Jeweils eins von 600 Kindern unter 16 Jahren wird Krebs bekommen. Gutjahr: „Die jüngsten Patienten sind noch gar nicht geboren." Die Häufigkeit, mit der eine Geschwulst bereits im Uterus diagnostiziert werde, nehme zu. Grund sei ausgefeilteres technisches Gerät bei der Sonographie.

15.03. Sertralin als Alternative bei PMS
PZ. Bei der Behandlung von prämenstruellen Verstimmungen ist der Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer Sertralin im Vergleich zu Placebo signifikant wirksamer. Das besagt zumindest eine eine US-amerikanische Studie mit 243 Frauen zwischen 24 und 45 Jahren, die an prämenstrueller Dysphorie litten. Nach einem einfachblinden Zyklus mit Placebo folgten drei randomisierte, doppelblind geführte und placebokontrollierte Zyklen. Bei einer flexiblen Tagesdosis zwischen 50 und 150 mg Sertralin ging der durchschnittliche Symptomen-Score in mehreren Testsystemen signifikant von 64±22 auf 44±19 im Vergleich zu 62±22 auf 54±24 unter Placebo zurück. Physische wie psychische Symptome besserten sich signifikant, besonders depressive Verstimmungen, Ärger und erhöhte Reizbarkeit. In beiden Behandlungsgruppen war die Nebenwirkungsrate relativ hoch (75 Prozent bei Sertralin, 58 Prozent bei Placebo). Dieser hohe Anteil in beiden Gruppen zeigt die Schwierigkeit, zwischen Krankheitseffekten und Nebenwirkungen der Therapie zu unterscheiden, kommentieren die Autoren ihre Untersuchung. Zudem handelt es sich bei den Probandinnen um Frauen mit erhöhter Neigung zur Selbstbeobachtung - ein Umstand, der für die korrekte Dokumenation aber auch wünschenswert ist.

12.03. Richtlinien kommen definitiv
PZ. Die neuen Arzneimittel-Richtlinien können am 1. April 1999 in Kraft treten. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat die vor zwei Monaten vom Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen verabschiedete Neufassung nicht beanstandet. Allerdings müßten einzelne Punkte klargestellt werden, teilte das Ministerium am heutigen Freitag in Bonn mit. Das Ministerium verlangt folgende Präzisierungen:   Auch künftig können registrierte homöopathische Medikamente zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden. Im Einzelfall erstattungsfähig bleiben auch nicht verkehrsfähige oder nur als Einzelimport verkehrsfähige Präparate, wenn dies dem aktuellen medizinischen Standard entspricht.  Dasselbe gilt für die Verordnung von zugelassenen Arzneimitteln in nicht zugelassenen Indikationen. Verordnungen in den beiden zuletzt genanten Fällen erfordern allerdings die Zustimmung der Krankenkasse. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) soll eine Aufstellung erarbeiten über die nach aktuellem medizinischen Standard sinnvollen Indikationen von Präparaten, die noch nicht zugelassen sind oder die außerhalb der zugelassenen Indikationen eingesetzt werden können. Damit werde für alle Beteiligten bei typischen Therapiekonstellationen Klarheit geschaffen, hofft das BMG. Diese Regelung sei vor allem in der Krebs- und Aids-Therapie sowie in der Kinderheilkunde bedeutsam.

12.03. HAART in der Schweiz erfolgreich
dpa. Schweizer Ärzte haben in einer umfangreichen Studie mit Aidspatienten einen außergewöhnlichen Erfolg der Hochdosis- Kombinationstherapie HAART nachgewiesen. Die Sterberate unter den 2.674 Patienten sei mit 1,3 Prozent pro Jahr so niedrig wie in keiner anderen derart großen Studie gewesen, schreiben sie in der jüngsten Ausgabe der britischen Medizinzeitschrift "Lancet" (Bd. 353, S.863). Die Studie begann im September 1995 und umfaßte Patienten aus allen Teilen der Schweiz. Verglichen mit der Zeit vor der Behandlung mit dieser Kombinationstherapie gingen in der Patientengruppe Krankheiten, die sich normalerweise wegen des geschwächten Immunsystems bei Aidspatienten leicht ausbreiten, um 80 Prozent zurück. Generell schafft es jedoch auch diese Therapie nicht, die Viren vollständig zu unterdrücken. Die besten Ergebnisse erzielten Bruno Ledergerber von der Universitätsklinik Zürich und Kollegen, wenn diese Patienten auf eine Kombination aus drei Präparaten umgestellt wurden, die sie vorher noch nicht erhalten hatten. Da die Zahl der Aidsmedikamente begrenzt ist, könnte es schwierig werden, diese Patienten nach einigen Jahren noch erfolgreich zu behandeln. Die Hochdosis-Behandlung HAART steht für Highly Active Anti-Retroviral Therapy.

12.03. AV Nordrhein: Mehrwertsteuer senken
PZ.Der Apothekerverband (AV) Nordrhein fordert erneut die Senkung der Mehrwertsteuer für Arzneimittel von derzeit 16 auf 7 Prozent. Horst E. Nettesheim, Vorsitzender des Verbandes, verwies auf die Vorstellung von Bundeswirtschaftsminister Werner Müller, der eine geringere Mehrwertsteuer für Hotels und Gaststätten vorschlägt, um die Wettbewerbsfähigkeit dieser Branche in Europa zu steigern. Durch eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel könnten die Krankenkassen nach Auffassung des Verbandes, der rund 2500 Apothekerinnen und Apotheker vertritt, Milliardenbeträge zugunsten des Gesundheitswesens einsparen, hieß es in Düsseldorf. Überhaupt sei es unverständlich, daß Arzneimittel mit dem vollen Steuersatz belegt würden. Medikamente seien eine besondere Ware und trügen in besonderer Weise zur Wertschöpfung und Produktivität eines Staates bei. In fast allen EU-Staaten werden Arzneimittel nur mit einem ermäßigten Steuersatz belastet. Auch deshalb sei eine Anpassung unbedingt notwendig, meinte Nettesheim.

11.03.Ausgezeichnete Konzepte
PZ. Für ihr Engagement im Gesundheitswesen haben drei Institutionen den Janssen-Cilag-Zukunftspreis erhalten. Mit dem Projekt "Gastfamilien für psychisch Kranke", Ende 1995 von Mitarbeitern der Psychiatrischen Klinik Völklingen ins Leben gerufen, werden Patienten in ausgesuchte Familien eingegliedert. Dadurch würden lange Krankenhausaufenthalte der Kranken vermieden und so ihre Lebensqualität verbessert, so die Jury. Bereits 1980 wurde die "Psychosoziale Beratungsstelle für Tumorpatienten" im Krankenhaus Berlin-Moabit gegründet. Seitdem betreut die Stelle über 1000 Krebspatienten. Aber auch Ärzte, Pflegepersonal und Angehörige sind einbezogen. Neben der Angehörigenbetreuung organisiert die Beratungsstelle psychoonkologische Fortbildungen für Mediziner, Schwestern und Pfleger.Ziel des dritten Preisträgers, der Arbeitsgemeinschaft Q-MED, ist die optimale Versorgung chronisch Kranker durch systematisches Qualitätsmanagement. Dazu entwickelte die AG zunächst ein Konzept für Typ-2-Diabetiker. Grundlage sind digitale Patientenakten und die elektronische Vernetzung aller beteiligten Leistungsanbieter. Inzwischen arbeiten 70 Ärzte aus Wuppertal und 30 Mediziner aus Jena mit Q-MED.

10.03. Haus- und Kassenarztverbände im Clinch
dpa. Zwischen der Spitze aller Kassenärzte und den Hausärzten ist offener Streit um die Bonner Pläne für das Gesundheitswesen entbrannt. Der Hausärzteverband BDA warf der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am Mittwoch in Köln vor, mit "frisierten Statistiken" die von Bonn geplante Stärkung der Hausärzte torpedieren zu wollen. Das Verhalten der KBV sei "skrupellos" und ein "Stück aus dem Tollhaus", erklärte der Berufsverband der Allgemeinärzte (BDA). Der Hausärzteverband reagierte damit auf jüngste Aussagen des KBV- Vorsitzenden Winfried Schorre zur Einkommenssituation. Nach Angaben Schorres verdienen die Hausärzte nach Abzug der Praxiskosten im Schnitt mehr als die Fachärzte. Damit wandte sich Schorre gegen Pläne der rot-grünen Koalition, den Hausärzten künftig einen festen Anteil an den Honoraren der Krankenkassen zu garantieren. Der Hausärzteverband widersprach der Behauptung Schorres. Alle bisherigen Statistiken der KBV zeigten, daß die Hausärzte weniger verdienten als die Fachärzte. Hinter dem Vorstoß Schorres stehe der Versuch, "Umverteilungsaggressionen" zu wecken und eine Stärkung der hausärztlichen Versorgung zu verhindern, erklärte der BDA.

10.03. Infektionen schützen Kinder vor Asthma
dpa. Infektionen im frühen Kindesalter schützen einer umfangriechen Studie zufolge vor späteren Asthma-Erkrankungen. Auch vitaminreiche Ernährung und viel Bewegung stärken die Abwehrkräfte und beugen so der krankhaften Atemnot vor. Dies gab der Koordinator der "Internationalen Studie zu Asthma und Allergien im Kindesalter", der Mediziner Stephan Weiland, am Mittwoch in Münster bekannt. Nach der 1992 begonnenen Untersuchung von weltweit 460.000 Kindern im Alter von 13 und 14 Jahren liegt Deutschland bei der Asthmarate im Mittelfeld. In der Bundesrepublik leiden 13,8 Prozent der Kinder unter der Krankheit, zählten die Forscher. Die niedrigsten Asthma-Raten wurden in Indien und Albanien registriert, wo nur etwa zwei von hundert Kindern erkrankt sind. In Schottland und Neuseeland leiden dagegen mehr als 30 Prozent aller Kinder an Asthma. In einer zweiten Phase der Studie soll nun untersucht werden, welche Rolle Lebensstil und -umstände als Asthma-Ursache spielen.

10.03. Roche mit Rekordergebnis
dpa. Der Basler Pharmakonzern Roche hat seinen Konzerngewinn 1998 um drei Prozent auf 4,4 Milliarden Franken (2,7 Milliarden Euro/5,28 Milliarden DM) gesteigert und damit ein Rekordergebnis erzielt. Der Umsatz stieg um 31 Prozent auf 24,7 Milliarden Franken (15,4 Milliarden Euro), teilte die Hoffmann-La Roche AG (Basel) am Dienstag abend nach Börsenschluß mit. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen nahm um 27 Prozent auf 6,4 Milliarden Franken zu. Die Division Diagnostics habe ihren Umsatz durch die Übernahme von Boehringer Mannheim um 378 Prozent auf 4,6 Milliarden Franken gesteigert. Vom Synergiepotential aus der Boehringer- Mannheim-Übernahme von einer Milliarde Franken seien bisher rund 70 Prozent ausgeschöpft worden
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