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Frankreich: Todesfälle nach Selexipag-Behandlung

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Frankreich: Todesfälle nach Selexipag-Behandlung
 


Nach Todesfällen zu Beginn der Behandlung mit Selexipag (Uptravi®) hat die französische Arzneimittelbehörde ANSM Ärzte aufgerufen, das Medikament gegen Lungenhochdruck Patienten nicht mehr neu zu verschreiben, zumindest solange ein möglicher Zusammenhang zwischen den Todesfällen und der Einnahme untersucht wird.  Bei Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie, die den Prostacyclin-Rezeptoragonisten bereits einnehmen, soll der behandelnde Arzt die Vorteile und Verträglichkeit des Mittels neu abwägen und den Therapieverlauf engmaschig überprüfen. Zudem weist die Behörde darauf hin, Kontraindikationen und Warnhinweise zu beachten. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen unter Selexipag sollen Heilberufler unverzüglich melden.

Selexipag wurde im Mai 2016 in der EU zugelassen und steht auch in Deutschland zur Verfügung. Derzeit liegen der Europäischen Arzneimittelagentur EMA 220 UAW-Meldungen vor. Laut «Blitz-Arzneimitteltelegramm» gab es bis Dezember 31 Verdachtsberichte zu Todesfällen im möglichen Zusammenhang mit einer Selexipag-Einnahme. Auch der Pharmakovigilanz-Ausschuss der EMA (PRAC) beschäftigt sich mit dem Thema. (dh)

Lesen Sie dazu auch

Wirkstoffprofil Selexipag|Uptravi®|17|2016 in unserer Datenbank Neue Arzneistoffe

 

26.01.2017 l PZ

Foto: Actelion

 

 

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