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Pharmaziestudierende: Projekte für die Zukunft

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Pharmaziestudierende: Projekte für die Zukunft
 


Der Bundesverband der Pharmaziestudierenden (BPhD) hat wichtige Projekte angeschoben, die das Studium neu ordnen, die interdisziplinäre Zusammenarbeit verbessern und das Interesse für Gesundheitspolitik stärken sollen.

 

«Im Prinzip hat der Verband derzeit drei wichtige neue Arbeitsgruppen», erklärt BPhD-Präsidentin Franziska Möllers gegenüber der PZ. In der AG Zukunft untersuche man die Approbationsordnung daraufhin, was geändert und was gegebenenfalls hinzugefügt werden müsse, um das Studium zeitgemäß zu gestalten. Auf der kommenden Verbandstagung in Bonn plant der Verband, ein Thesenpapier hierzu vorzustellen.

 

Die sogenannte Inter AG wurde gegründet, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zu stärken. Hier liege der Fokus auf den Medizinstudierenden, erklärt Möllers. Der Gedanke hinter dieser Initiative: Wenn die Zusammenarbeit zu Studienzeiten schon funktioniert, wird sie auch im späteren Berufsleben funktionieren. Auf dem World Health Summit im Oktober werde der BPhD erstmals einen gemeinsamen Workshop zusammen mit den Studierenden der Medizin und Tiermedizin zum Thema Antibiotika-Resistenzen veranstalten.

 

«Ganz neu ist die AG Gesundheitspolitik», berichtet Möllers. Mit dieser Initiative wolle der Verband möglichst früh bei Pharmaziestudenten schon das Bewusstsein für gesundheitspolitische Themen wecken. Auf verstärkte Unterstützung für ihre Arbeit kann der Verband in Zukunft von der ABDA hoffen: Einen entsprechenden Antrag stimmten die Hauptversammlung der deutschen Apotheker am Freitag zu. Möllers hofft hierbei auch auf Hilfe in der Logistik, die viel Zeit auffrisst. «Wir würden uns lieber um die Inhalte kümmern.» Bei einem Treffen mit den Mitgliedern der verschiedenen Apothekerkammern auf der Expopharm konnte die BPhD ihre Arbeit vorstellen – mit positiver Resonanz. «Die Projekte wurden sehr gut aufgenommen», so Möllers. Gerade die AG zur Interprofessionalität komme auch der Standespolitik zu gute. Daher freut sich auch Maximilian Buch vom BPhD über die angekündigte Unterstützung durch die ABDA: «Das ist viel wert. Es macht uns stolz, wenn das, was wir tun, den Berufsstand in die richtige Richtung bringt.» (ch)

 

02.10.2015 l PZ

Foto: PZ/Alois Müller

 

 

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