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Deutscher Apothekerball 2009: Ein Fest zum richtigen Zeitpunkt

MAGAZIN

 
Deutscher Apothekerball 2009

Ein Fest zum richtigen Zeitpunkt

Von Daniel Rücker

 

1800 Gäste aus Apotheke, Industrie und Großhandel feierten gemeinsam in der Frankfurter Alten Oper.

 

Keine Frage, der Deutsche Apothekerball 2009 war ein Erfolg. Bei der Eröffnung zeigte sich der Vorstandsvorsitzende der Anzag, Dr. Thomas Trümper, mit der Resonanz zufrieden: »Der deutsche Apothekerball hat sich als feste Größe in unserer Branche etabliert. Zur fünften Auflage in diesem Jahr haben sich so viele Gäste angemeldet wie nie zuvor. Wir nehmen dies als Kompliment und freuen uns darüber, dass dieser Rahmen als Kommunikationsplattform für Apothekerinnen und Apotheker, die Pharmaindustrie, Gesundheitspolitiker und nicht zuletzt den pharmazeutischen Großhandel so gut angenommen wird.«

 

Die Zahlen bestätigten Trümpers Freude: Rund 1800 Gäste, vornehmlich Apothekerinnen und Apotheker, zog es in die Alte Oper nach Frankfurt. Sie alle hatten die Chance, einen VW Scirocco oder weitere attraktive Preise zu gewinnen.

 

Tatsächlich hatte der Pharmagroßhändler neben der Tombola eine ganze Menge dafür getan, dass nicht nur die Bilanz des Veranstalters, sondern auch die der meisten Gäste positiv ausfallen dürfte. Mit Sarah Connor konnte eine der bekanntesten deutschen Pop-Sängerinnen verpflichtet werden. Erfreulicherweise hatte ihre vor einem Monat beendete Tour keine Spuren an der Stimme hinterlassen. Ob sie tatsächlich »Sexy as hell« war, so der Titel ihrer Tour, durfte freilich jeder Ballgast für sich selbst entscheiden.

 

Neben Sarah Connor kamen weitere Prominente in die Frankfurter Alte Oper: Der ehemalige Fußball-Schiedsrichter Urs Meier, die Fußballerin Steffi Jones und die Moderatorin Nina Ruge.

 

Manche Gäste dürfte die Frage beschäftigt haben, ob es angesichts der Finanzkrise die richtige Zeit für eine so aufwendige Veranstaltung wie den Apothekerball war. Auch Trümper ging in seiner Begrüßung darauf ein: »Gerade in diesen Krisenzeiten ist es wichtig, dass man nicht auf alles verzichtet, was Spaß macht. Neue Ideen, kreative Konzepte und interessante Perspektiven gewinnt man nicht mit schlechter Laune. Es braucht ein paar Inseln der Erholung, der Inspiration und der Motivation. Als solche Insel wollen wir den diesjährigen Apothekerball mit Ihnen feiern.«

 

Er stimmte damit weitestgehend mit Professor Dr. Lothar Späth überein. Der riet am Mittag den Gästen des Apothekerforums, nicht in Depression zu versinken, sondern gerade in schweren Zeiten unternehmerisch zu handeln.

 

Der Erlös aus der Tombola kam in diesem Jahr dem Verein »Kinderherzen wollen leben« zu. Ohne Frage eine gute Wahl, wie Professor Dr. Hans-Heiner Kramer, Direktor des Kinderherzzentrums am Universitätsklinikum Kiel, bestätigt. Sein Team kann heute Kinder erfolgreich operieren, die früher gestorben wären. Eine gute Wahl war natürlich auch die Alte Oper, Sarah Connor und auf jeden Fall das Indoor-Feuerwerk. Und natürlich war es auch richtig, diesen Abend auf dem Apothekerball zu verbringen.


Außerdem in dieser Ausgabe...

Beitrag erschienen in Ausgabe 19/2009

 

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