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Sport statt Potenzpille

Bewegungsmangel kann einer US-Studie zufolge der Impotenz Vorschub leisten. Zu diesem Ergebnis kommen Mediziner der John-Hopkins-Universität in den USA, wie sie im Fachmagazin »Journal of American Medicine« (Band 120, Seite 151) berichten. Bei insgesamt 2126 Männern über 20 Jahren haben die Wissenschaftler Angaben zur Potenz mit Angaben zur körperlichen Aktivität verglichen. Etwa jeder Fünfte (18,4 Prozent) hatte eine erektile Dysfunktion (ED). Bei Sportmuffeln war die ED-Rate mit 23,3 Prozent fast doppelt so hoch wie bei Männern, die regelmäßig schweißtreibenden Sport ausüben (12,6 Prozent). Daraus folgerten die Forscher, dass Sport nicht nur für Herz und Gefäße, sondern auch für die Potenz gut ist. PZ


Weniger Vorhaut - weniger HIV?

Die Beschneidung des Mannes könnte das Risiko einer HIV-Infektion für Frauen erhöhen. Hinweise darauf geben jüngste Untersuchungen in Uganda. Bei insgesamt 124 heterosexuellen Paaren, in denen alle Männer HIV-infiziert waren, die Frauen zu Studienbeginn aber nicht, verfolgten Wissenschaftler das Infektionsrisiko der Partnerin. 70 Männer waren beschnitten, 54 nicht. Nach sechs Monaten hatten sich 16 Prozent der Frauen mit beschnittenem Partner, aber nur 7 Prozent der Frauen mit unbeschnittenem Partner infiziert. In 2006 hatten Studien in Afrika gezeigt, dass beschnittene Männer ein nur halb so großes Risiko haben, sich zu infizieren wie solche mit intakter Vorhaut. Zunächst hatte man gehofft, dass auch Frauen davon profitieren könnten. PZ


Krebsvorsorge im Unternehmen

Männer lassen sich am ehesten am Arbeitsplatz für Vorsorgeuntersuchungen gegen Darmkrebs motivieren. Das ist das Ergebnis einer von der Felix Burda Stiftung und dem Verein der Betriebskrankenkassen im Unternehmen initiierten Aktion. Im März 2006 waren mehr als 400 000 Beschäftigte und Versicherte zur Darmkrebsfrüherkennung aufgerufen. Von den etwa 42 0oo Teilnehmern waren 62 Prozent Männer. Das ist laut der Stiftung deutlich mehr als der Durchschnitt. Generell nutzten nur elf Prozent aller Männer die vom Arzt angebotenen Maßnahmen zur Krebsvorsorge. dpa


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Beitrag erschienen in Ausgabe 12/2007

 

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