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SARS-Impfstoff auf der Spur

Ein potenzieller Impfstoff gegen das mit dem schweren akuten Atemwegssyndrom (SARS) assoziierte Coronavirus war in ersten Tests an Affen erfolgreich. Sechs Makaken entwickelten nach zweimaliger intramuskulärer Gabe Antikörper sowie eine T-Zellantwort gegen Virusfragmente, meldet Nature. Wissenschaftler von der University of Pittsburgh brachten dazu drei Gene des Coronavirus in Adenoviren ein, welche im Wirt die entsprechenden Proteine produzieren lassen, die die Immunantwort hervorrufen. In vitro konnte das immunisierte tierische Blut eine SARS-Infektion neutralisieren. Nun muss geprüft werden, ob das Vakzin auch bei einer realen Infektion schützen kann. PZ

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Protein zur Ebola-Therapie

Ein Protein, das die Blutgerinnung aufhält, könnte künftig bei Ebola-Infektionen eingesetzt werden. Dies berichtete New Scientist in seiner Online-Ausgabe vom 12. Dezember. Das rNAPc2 genannte Protein schützte in einer Studie des US Army Medical Research Institute of Infectious Diseases drei von neun mit dem Ebola-Virus infizierte Affen. Dabei wirkt es, indem es die Bildung von Fibrin und dadurch die Blutgerinnung verlangsamt. Ebola-Infizierte sterben in vielen Fällen an Organversagen, welches durch eine vom Virus verstärkte Blutgerinnung hervorgerufen wurde. Daher könnte das Protein eine sinnvolle Kombination für Arzneimittel sein, die das Virus direkt angreifen. PZ

Depotpräparat bei Prostatakrebs

Das Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte hat Leuprogel® als Einmonatsdepot zur Behandlung von fortgeschrittenem Prostatakrebs zugelassen. Der Arzneistoff Leuprorelin-Acetat ist ein Agonist des Luteinisierendes Hormon Releasing Hormons (LHRH). Er senkt den Testosteronspiegel und unterdrückt das Tumorwachstum bei hormonabhängigem Prostatakrebs. Die flüssige Zubereitung wird im Abstand von 28 Tagen unter die Haut des Patienten gespritzt, wo es ein festes Implantat bildet, das den Wirkstoff langsam und kontinuierlich freisetzt. PZ Top

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Beitrag erschienen in Ausgabe 51/2003

 

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