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Virtuelle Kliniken optimieren den Datenfluss

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Virtuelle Kliniken optimieren den Datenfluss

dpa/PZ  Deutsche Kliniken können nach Auffassung von Experten in Zukunft von virtuellen Krankenhäusern profitieren. Den Kliniken, die mit der Einführung von Fallpauschalen zu einem straffen Management gezwungen seien, werde das System des digitalen Datenflusses in Zukunft nutzen, sagte Professor Dr. Berthold Wein von der Universität Aachen beim Deutschen Röntgenkongress in Wiesbaden. 

Der schnelle und sichere Datenfluss könne den Ablauf diagnostischer Untersuchungen optimieren und die schnelle Verfügbarkeit von Befunden sicherstellen. Die Behandlungsstandards seien zudem in anderen Abteilungen besser nutzbar.

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Die Röntgenärzte hätten in Deutschland mit der Initiative virtuelles Krankenhaus begonnen, nach und nach sei aber eine Vernetzung des gesamten Gesundheitswesens vorstellbar, sagte Wein. So sei geplant, virtuelle Krankenhäuser auch mit der Labormedizin, der Kardiologie, der Pathologie und der Dermatologie zu vernetzen. Ein Export der Daten in die ambulante Versorgung von Patienten werde erwogen. Damit könnten medizinische Informationen "jederzeit zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort verfügbar sein".

Wie das vernetzte Gesundheitswesen der Zukunft aussehen könnte, wurde in drei virtuellen Krankenhäusern demonstriert: Der nahtlose Datenfluss erstreckt sich von der Aufnahme eines Patienten über die Planung, Ausführung und Archivierung seiner Untersuchungen bis zur Rücksendung der Daten an den behandelnden Arzt.

© 2002 GOVI-Verlag
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Beitrag erschienen in Ausgabe 21/2002

 

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