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Neuer Namen für HMR-Insuline

WIRTSCHAFT & HANDEL

 

- Wirtschaft & Handel Govi-Verlag

Neuer Namen für HMR-Insuline

von Ulrich Brunner, Frankfurt am Main

Die einheitliche Bezeichnung Insuman tragen ab sofort alle Humaninsuline von Hoechst Marion Roussel. Die neue Produktreihe ersetzt damit alle nach bisherigen Verfahren hergestellten Humaninsuline.

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Das Unternehmen will einen weltweit identischen Markennamen für alle biotechnologisch hergestellten Produkte etablieren. Bundesweiter Start für die neuen Präparate, deren Verpackung auch angepaßt wurde, ist der 1. April 1999. Bis zum Jahresende plant man die Markteinführung auch in den Niederlanden, Schweden, Österreich und der Schweiz. Langfristig erfolgt die Umbennenung auch in Großbritannien und den USA. Nach Angaben des Unternehmens bleiben jedoch die bisherigen Humaninsuline für eine Übergangszeit parallel im Handel.

Die Umbenennung sei nötig, da die biotechnologisch hergestellten Produkte von der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA neu zugelassen wurden, sagte Dr. Roman Nagel von HMR am 31. März in Frankfurt. Außer dem Namen soll sich für die Patienten jedoch nichts ändern. Die täglichen Insulineinheiten und das Therapieschema bleiben erhalten, denn die einzelnen Zubereitungsformen wirken gleich wie die bisherigen semisynthetischen Humaninsuline.

HMR will seine Position als führender Hersteller von Antidiabetika weiter festigen. 1998 steigerte das Unternehmen hier seinen Marktanteil von 32,2 auf 34,1 Prozent. Novo Nordisk und Bayer folgen mit 10 beziehungsweise 8,2 Prozent. Für die gentechnologische Produktion und Fertigung investierte HMR insgesamt 210 Millionen DM. Das Frankfurter Unternehmen plant, seine Produktpalette der Antidiabetika in den nächsten Jahren um ein 24-Stunden-wirksames Basalinsulin und weitere schnell- und kurzwirksame Insuline zu ergänzen. Auch ein inhalierbares Insulin befindet sich in der Pipeline. Top

© 1999 GOVI-Verlag
E-Mail: redaktion@govi.de


Beitrag erschienen in Ausgabe 14/1999

 

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