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Diabetes

Gut vorbereitet den Urlaub genießen

09.07.2007
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Diabetes

Gut vorbereitet den Urlaub genießen

Von Ingrid Helmstädter

 

Mit Beginn der Schulferien beginnt die Hauptreisezeit und viele Menschen brechen zu den exotischsten Zielen der Erde auf. Auch so mancher Patient mit Diabetes mellitus schnürt sein Reisesäckel. In den meisten Fällen stellt die chronische Erkrankung kein Hindernis für Reisen und Sport dar, wenn vorab einiges bedacht wurde.

 

Um Komplikationen zu vermeiden, ist es ausgesprochen wichtig, dass der Patient über seine Diabeteserkrankung gut informiert ist. Nur dann kann er durch erlernte Selbstkontrolle drohende Komplikationen erkennen und gegebenenfalls gegensteuern. Dies betrifft beispielsweise die Kontrolle von Blutzucker und Blutdruck sowie die Inspektion der Füße. Ratsam ist zudem, mitreisende Personen in die Erkrankung »einzuweihen« und sie über Warnsignale und Notfallmaßnahmen zu informieren.

 

Bis vor einigen Jahren konnten Diabetiker nur in Hotels und Pensionen mit gesicherter Diätverpflegung fahren. Durch die weitreichende Liberalisierung der Ernährungsregeln ist dies heute nicht mehr erforderlich. Dennoch sollte sich der Betroffene frühzeitig über die Essensgepflogenheiten im Reiseland informieren, sodass an Ort und Stelle keine Probleme bei der Berechnung der Kohlenhydrate (KH) in der landestypischen Kost auftreten. Es ist durchaus hilfreich, im Internet zu stöbern oder sich ein Kochbuch mit den Gerichten der Ferienregion zu kaufen, um die fremde Kost und deren BE-Gehalt (BE: Broteinheit; KE: Kohlenhydrateinheit), man denke an Fladenbrot, Couscous und Glasnudeln, kennenzulernen. Beispiele für den Kohlenhydratgehalt exotischer Obstsorten wie Jackfrucht, Guave, Mango, Passionsfrucht und Papaya liefert die Tabelle 1 (nach 1). Apotheker können auf Wunsch breit gefächerte BE-Tabellen besorgen. Diese sollten zum Equipment auf der Reise gehören.

Tabelle 1: BE und KE einiger exotischer Früchte und Gemüse

Frucht (100 g) BE KE
Apfelbanane 1,8 2,1
Artischocken 1,3 1,5
Baby-Ananas 1,2 1,4
Cherimoya 1,1 1,3
Granatapfel 1,4 1,7
Guave 0,5 0,6
Jackfrucht 1,3 1,5
Limquats 0,9 1,1
Mango (rot, grün) 1,0 1,3
Manna 4,7 5,7
Maracuja (Passionsfrucht) 1,1 1,4
Okra 0,5 0,6
Papaya 0,2 0,2
Pepino 0,8 1,0
Süßkartoffel 2,0 2,4
Topinambur 0,3 0,4
Yam 2,0 2,4
Zitronengras 0,7 0,8

1 BE: 12 g Kohlenhydrate; 1 KE: 10 g KH

Ebenso sollte der Diabetiker veränderte Essenszeiten im Urlaubsland berücksichtigen. Gut zu wissen ist auch, welche Kohlenhydratberechnung im fremden Land üblich ist. Die internationale Kohlenhydrataustauscheinheit ist die »carbohydrate exchange«; eine CE entspricht 15 g KH (7). In Deutschland gilt die Brot- oder Kohlenhydrateinheit: 1 KE entspricht 10 g KH und 1 BE 12 g KH.

 

So wichtig wie das Essen sind Getränke. Welche Getränke sind im Reiseland vorhanden, welchen BE-Gehalt haben sie und gibt es Alternativen zu zuckerhaltigen und alkoholischen Getränken? Besonderes Augenmerk ist auf eine ausreichende Trinkmenge zu richten. Bei Temperaturen über 30°C benötigt der Körper schon in Ruhe deutlich mehr Flüssigkeit als in der Heimat. Wirkliche Probleme können entstehen, wenn ein Mensch mit eingeschränkter Nierenfunktion, wie sie häufig bei Diabetikern anzutreffen ist, wegen eines Magen-Darm-Infekts mit Erbrechen und Durchfall nicht mehr ausreichend trinken kann. Dann kann es durchaus erforderlich werden, dass der Patient im Gastland in ein Krankenhaus muss, um über Infusionen wieder ausreichend Flüssigkeit zu bekommen.

 

Insulindosis anpassen

 

Die intensivierte Insulintherapie (ICT) ist inzwischen ein weitverbreitetes Therapieregime. Die Patienten spritzen je nach aktueller Blutzuckerhöhe und geplanter Kohlenhydratzufuhr die entsprechende Menge an schnell wirksamem Insulin. So kann relativ kurzfristig eine durch Diätfehler entstandene Blutzuckerspitze abgefangen und ausgeglichen werden. Die meisten so behandelten Diabetiker kommen mit häufigeren Blutzuckerselbstkontrollen und der Berechnung der bedarfsgerechten Insulinmenge auch in nicht alltäglichen Situationen gut zurecht. Das Basalinsulin wird bei der ICT entweder zweimal täglich in Form von NPH-Insulin verabreicht, früh morgens und am späten Abend, oder in Form eines lang wirksamen Analogons durch ein- bis zweimal tägliche Gabe. Dies ist unabhängig vom Reiseland.

 

Die supplementäre Insulintherapie (SIT) sieht die Injektion einer fixen Insulindosis dreimal täglich (in Form von Normalinsulin oder einem kurz wirksamen Analogon) vor den Hauptmahlzeiten vor. Damit ist von vorneherein festgelegt, welche Kohlenhydratmenge der Patient essen soll, zum Beispiel dreimal 5 BE pro Tag, um nicht in Hyper- oder Hypoglykämien zu geraten. Eine Korrektur erhöhter Werte ist primär nicht angedacht, kann aber bei Blutzucker-Entgleisungen durch einfache Korrekturschemata mit einem schnell wirksamen Insulin bewältigt werden.

 

Leider gelten weiterhin relativ starre Regeln für Diabetiker, die noch eine konventionelle Insulintherapie (CT) mit fest definierter Insulindosis und Diätplan durchführen. Auch hier muss die Insulinmenge der Urlaubsaktivität angepasst werden, obgleich dies bei der fixen Insulinmischung sehr schwierig bis unmöglich ist.

 

Unabhängig von der Art der Therapie muss berücksichtigt werden, dass sich die Wirkkinetik des gespritzten Insulins bei großer Wärme stark verändern kann. Der Grund für die raschere Absorption liegt in der verstärkten Hautdurchblutung bei extrem warmer Umgebungstemperatur.

 

Typ-2-Diabetiker, die mit oralen Antidiabetika eingestellt sind, sollten vorab mit ihrem Hausarzt und/oder Diabetologen klären, wie sie die Einnahme an die individuelle Urlaubssituation anpassen.

 

Für alle gilt: Die Insulin- und Tablettendosis muss an die Urlaubsaktivitäten angepasst werden. Patienten, die aktiver sind und sich mehr bewegen, benötigen weniger blutzuckersenkende Substanzen, da die Muskelarbeit den Insulinbedarf senkt. Wer sich entspannen und einfach nur am Strand liegen will, benötigt gegebenenfalls sogar mehr Insulin oder orale Antidiabetika als zu Hause, da der Insulinbedarf bei geringerer Muskelarbeit steigt. Da es hierfür keine festen Regeln gibt, müssen Arzt und Patient die individuelle Dosis selbstständig herausfinden. Die Patienten sollten deshalb ihren Blutzucker häufiger testen.

 

Mit Insulin Zeitzonen überqueren

 

Bei Reisen in West-Ost- oder Ost-West-Richtung über mehrere Zeitzonen muss der Patient die Zeitverschiebung bei der Insulinapplikation berücksichtigen. Je nach Therapieregime muss er anders vorgehen. Unkompliziert ist das Verfahren bei oralen Antidiabetika, denn hier bleibt die Dosis in jedem Fall gleich.

 

Fliegt man über Zeitzonen nach Osten, verkürzt sich der Tag. Bei einer ICT ist die Insulindosis daher zu reduzieren. Als Faustregel kann gelten: Die innerhalb von 24 Stunden zu verabfolgende Insulindosis reduziert sich um den Bruchteil, der sich aus der Zeitverschiebung ergibt. Werden die Uhren bei einer Reise nach Ostasien beispielsweise um 6 Stunden vorgestellt, reduziert sich der Basalinsulin-Bedarf um 6/24=1/4. Das schnell wirkende Insulin wird wie gewohnt zum Essen gespritzt. Im Gastland sind dann unter entsprechender Blutzuckerkontrolle wieder die bisherigen Insulindosen zu spritzen.

 

Bei Mischinsulintherapie muss der stündliche Insulinbedarf errechnet werden. Die Einheiten werden bei der letzten geplanten Spritze vor dem Abflug abgezogen, danach stellt man die Uhr auf Ortszeit um. Ein Beispiel: Der Patient spritzt morgens 24 IE und abends 12 IE, also 36 IE als Tagesmenge. Dies entspricht 1,5 IE pro Stunde. Bei einer Zeitverkürzung von 6 Stunden ergibt sich folgende Rechnung: 1,5 IE/h x 6 h Zeitverkürzung = 9 IE. Diese werden von der Tagesmenge abgezogen. Fliegt der Patient mittags ab, reduziert er die Morgendosis auf 15 IE; fliegt er spätabends, spritzt er abends nur 3 IE.

 

Bei Flügen in Richtung Westen wird der Tag länger. Der Patient mit ICT sollte wie oben berechnet, aber mit umgekehrtem Vorzeichen verfahren. Das heißt, die Insulinmenge ist entsprechend der Zeitverschiebung vorübergehend zu erhöhen, zweckmäßigerweise durch eine zusätzliche Insulindosis.

 

Bei Mischinsulintherapie wird wieder der stündliche Insulinbedarf errechnet und die fehlenden Einheiten als dritte Spritze ergänzt (10 bis 12 Stunden nach der letzten Injektion). Danach die Uhr auf Ortszeit umstellen. Die abendliche Dosis wird dann am Abend im Zielland gespritzt (vor dem Abendessen). Beispiel: Mischinsulin morgens 24 IE und abends 12 IE, also 36 IE pro Tag. Dies sind 1,5 IE Einheiten pro Stunde. Bei einer Zeitverlängerung von 6 Stunden rechnet man: 1,5 IE x 6 Stunden Zeitverlängerung = 9 IE; diese werden zusätzlich injiziert. Zeitverschiebungen von bis zu vier Stunden sollten durch kurz wirksame Insuline, zum Beispiel Normalinsulin oder kurz wirksame Analoga, ausgeglichen werden (6).

 

Angekommen am Urlaubsort und zurück am Heimatort gilt wieder das alte Insulinregime wie vor der Abreise.

 

Mit Pumpentherapie unterwegs

 

Bei Zeitverschiebung bis zu zwei Stunden kann der Patient die Insulinpumpenuhr sofort auf die Ortszeit umstellen. Bei einer Zeitverschiebung von drei bis vier Stunden wird die Insulinpumpenuhr um zwei Stunden der Ortszeit angenähert; einen bis zwei Tage später erfolgt die Umstellung auf Ortszeit.

 

Beträgt die Zeitverschiebung vier Stunden und mehr, empfehlen einige Zentren, die Insulinpumpenuhr über mehrere Tage in Zwei-Stunden-Schritten der Ortszeit anzunähern. Korrekter ist folgendes Vorgehen: Zunächst wird eine konstante Basalrate auf den niedrigsten stündlichen Wert, der meist zwischen 23 und 3 Uhr abgegeben wird, eingestellt. Vorher die variable Basalrate aufschreiben. Unabdingbar ist die engmaschige Blutzucker-Überwachung mit sechs bis acht Messungen pro Tag. Der Ausgleich erhöhter Blutzuckerwerte erfolgt durch Bolusgaben. Nach Umstellung des Biorhythmus, also etwa nach drei bis vier Tagen, wird die Insulinpumpenuhr auf die Ortszeit eingestellt und die ursprüngliche Basalrate wieder einprogrammiert (5).

 

Was ins Handgepäck gehört

 

Für den Flug und den Aufenthalt im Gastland sollte der Reisende unbedingt verschiedene Dokumente und Bescheinigungen (4) im Handgepäck mitnehmen (Kasten).

Dokumente für die Reise

Diabetikerausweis, bei Auslandsaufenthalten mehrsprachig

Impfausweis

Bei Buchung der Reise Reiserücktritts-, Reiserückhol - und Reisegepäckversicherung abschließen.

Auslandskrankenschein mit Notrufnummern, eventuell auch Auslandskrankenversicherung abschließen.

Der Patient sollte sich die Adresse eines den westlichen Standards entsprechenden Krankenhauses im Reiseland besorgen. Informationen gibt die deutsche Botschaft im Reiseland.

Ärztliche Bescheinigung für den Zoll über die notwendigerweise mitzuführenden medizinischen Instrumente (Begründung für die Mitnahme von Pens, Spritzen, Insulin, Glukagon und eventuell Blutzuckermessgerät mit Teststreifen). Dies ist seit dem 11. September 2003 zwingend erforderlich.

 

Die amerikanische Diabetesgesellschaft (ADA) hat eine Liste aufgestellt für Menschen mit Diabetes, die mit dem Flugzeug innerhalb der USA verreisen wollen. Es gilt Folgendes zu beachten:

 

Patienten mit Spritzen oder Insulinpumpen dürfen nur an Bord, wenn ihr Insulin mit einem Originaletikett versehen ist oder in der Originalverpackung liegt, was die Medizin eindeutig ausweist. Von dieser Regel werden keine Ausnahmen gemacht.

Passagiere, die ihren Blutzucker testen müssen, dürfen an Bord, wenn die benötigten Lanzetten eingeschweißt sind und ein Blutglucosemessgerät mitgeführt wird, auf dem der Herstellername sichtbar ist.

Glukagonsets müssen sich in ihrem unversehrten und original mit Etikett versehenen Behältnis befinden.

Rezepte und Briefe, in denen die notwendigen Medikamente aufgeführt sind, reichen nicht aus, um die Person als Mensch mit Diabetes zu charakterisieren.

 

Diese Sicherheitsmaßnahmen gelten zurzeit nur für Flugreisen innerhalb der USA. Passagieren wird empfohlen, sich vor Abflug bei der jeweiligen Fluggesellschaft zu informieren, da diese Maßnahmen variieren können.

 

Bei Flugreisen sollte der Patient sein Blutzuckermessgerät, die Teststreifen und die Insulinvorräte wie auch die Reiseapotheke im Handgepäck mitnehmen. Hier sind sie am besten erreichbar, denn so mancher Koffer hat schon eine andere Reiseroute eingeschlagen. Sinnvoll ist es, Vorräte auf verschiedene Gepäckstücke zu verteilen.

 

Allgemein zu beachten bei Langzeitflügen: Der Luftdruck in der Flugkabine des Flugzeugs ist deutlich geringer als am Boden und entspricht dem in einer Höhe von 2400 m herrschenden Druck. Der damit verbundene geringere Sauerstoffgehalt kann insbesondere Patienten mit Herz-Kreislauf- sowie Lungen-Erkrankungen gefährden. Überdies ist die Luftfeuchtigkeit verringert, was bei Atemwegserkrankungen zusätzlich belasten kann. Blutzirkulationsstörungen in den Beinen durch langes Sitzen in Flugzeug, Bahn oder Auto erhöhen die Thrombosegefahr. Patienten mit Venenleiden oder Krampfadern sollten daher Stützstrümpfe tragen und/oder auf dem Hin- und Rückflug ein niedermolekulares Heparin spritzen - natürlich nur in Absprache mit ihrem Arzt (4).

 

Früh planen, üppig einpacken

 

Rechtzeitig vor Abreise sollten der Hausarzt und der Hausapotheker eine individuell angepasste Reiseapotheke zusammenstellen. Auch die Reiseapotheke gehört ins Handgepäck. Wichtig ist zudem die Kontrolle des Impfschutzes. Für alle Reisen (und zu Hause!) ist ein ausreichender Schutz gegen Tetanus, Diphtherie und Kinderlähmung und in vielen Ländern auch gegen FSME nötig. Bei Reisen in tropische und subtropische Länder, aber auch schon in den Mittelmeerländern, empfiehlt sich die freiwillige Impfung gegen Hepatitis A und B. Die Impfvorschriften tropischer Länder hinsichtlich Gelbfieber, Typhus, Tollwut und Malariaprophylaxe sollte jeder Reisende beachten.

 

Sinnvoll ist es, von allen Verbrauchsmaterialien die doppelte Menge mitzunehmen. Dabei sollte der Patient wissen, dass der Hausarzt für diesen Mehrbedarf möglicherweise kein Kassenrezept ausstellen kann, sondern zu einem Privatrezept greift, da Kassenärzte quartalsgerecht verordnen sollen. Die benötigten Materialien zeigt die Checkliste (Kasten).

Verbrauchsmaterialien für Diabetiker auf Reisen

Blutzuckermessgerät inklusive Ersatzbatterien; ist das Blutzuckermessgerät defekt: Verwendung von visuell ablesbaren Blutzuckerteststreifen (Betachek-Glucoseteststreifen; Bezug nur über Insuliner-Verlag, in der Apotheke nicht erhältlich! (8))

Stechhilfe mit Lanzetten, Blutzuckerteststreifen

Acetonteststreifen

Blutzuckertagebuch

Insulin und/oder blutzuckersenkende Tabletten

Insulinpen(s) und Penkanülen

zehn U100-Insulinspritzen für den Fall, dass der Pen einen Defekt aufweist und Insulin aus der Penampulle aufgezogen werden muss. Vorsicht: keine U40-Spritzen verwenden, da sonst die aufgezogene Dosis der 2½-fachen Menge an Insulin entspricht!

Traubenzucker oder andere schnell resorbierbare Kohlenhydrate, zum Beispiel Gummibärchen

Für den Notfall: Glukagon-Spritzen-Set. Um bei einer Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit helfen zu können, sollte der Partner den Umgang mit Glukagon erlernt haben. Unterweisungen können bei einer Diabetikerschulung erfolgen.

Kühlbox mit Kühlelementen

Mineralstoffkonzentrate für den Fall einer schweren Gastroenteritis

Reiseapotheke

 

Zusätzlich für Pumpenträger:

Insulinpumpe und Ersatzpumpe (getrennt verpacken)

Ersatzbatterien für Pumpe

ausreichender Vorrat an Kathetern

Alkoholtupfer und Pflaster

Insulinampullen mit Pumpeninsulin und einige leere Spritzampullen für die Pumpe

Insulin (Normal- und Verzögerungsinsulin); gegebenenfalls in Kühlbox

Spritzen oder Pens

Gebrauchsanleitung für die Pumpe (eventuell als Kopie)

 

Im Notfall lebensrettend: Ist der Pen defekt, kann der geschulte Diabetiker sein Peninsulin mit U100-Spritzen entnehmen und dosieren. Sind diese im Ausland nicht verfügbar, bieten Tuberkulinspritzen, die häufig gebräuchlicher sind, eine Alternative (Tabelle 2).

Tabelle 2: Dosierung von Peninsulin mit Tuberkulinspritzen

Spritzenvolumen (ml) ein Teilstrich entspricht (IE)
0,5 0,5
1,0 1,0
2,0 2,0
5,0 5,0

Es bietet sich bei längeren Reisen immer an, kleine Zwischenmahlzeiten als Ergänzung zu den Hauptmahlzeiten oder als Bordverpflegung mitzunehmen. Geeignet sind zum Beispiel trockene Kekse oder Knäckebrot. Dadurch können Blutzuckerschwankungen durch unregelmäßige Essenszeiten verhindert werden. Bei den größeren Fluggesellschaften kann man vorab Diabetiker-Menüs bestellen. Gut geschulte Diabetiker können auch das normale Essen an Bord verzehren. Gefahr birgt das überreiche Angebot!

 

Sehr wichtig sind eine ausreichende Trinkmenge und der Verzicht auf Alkohol. Bei Autofahrten sollte man zur Blutzuckerkontrolle regelmäßige Pausen einhalten; dabei sollte auch die Möglichkeit bestehen, etwas zu essen.

 

Auf die Temperatur kommt es an

 

Insulin und das Glukagon-Notfallset müssen auf der ganzen Reise kühl gelagert werden. Die optimale Lagerungstemperatur liegt zwischen 2°C und 8°C. Keinesfalls dürfen die beiden Hormone gefroren werden. Diese Gefahr besteht vor allem im Frachtraum des Flugzeugs, in dem die Koffer transportiert werden, und bei direktem Kontakt zu Kühlelementen aus der Gefriertruhe. Bei Ausflockungen, Schlierenbildung oder Farbveränderung sind die Insuline zu vernichten. Ideal für die Verpackung sind kleine Kühl-Styropor-Etuis, die auch ohne Kühlelemente starke Temperaturschwankungen vom Insulin und Glukagon abhalten. Am Reiseziel leistet die Minibar des Hotelzimmers gute Dienste für die Unterbringung.

 

Während Insulin Minusgrade nicht toleriert, sind kurzzeitig höhere Temperaturen kein Problem. Auch nicht ideal gelagertes Insulin (bis 25°C) erfährt über die Zeit des Urlaubs nur eine geringe Wirkabschwächung, die der Patient meist gar nicht bemerkt. Sollte er dennoch gezwungen sein, seine Medikamente in einer ausländischen Apotheke besorgen zu müssen, sollte er die Bezeichnung seines Insulins zumindest in englischer Sprache, besser noch in der Landessprache kennen (Tabelle 3).

Tabelle 3: Insulintypen in deutscher und englischer Sprache

Deutsche Bezeichnung Englische Bezeichnung
Normalinsulin regular insulin/short acting insulin
kurz wirksames Analogon rapid acting insulin analogue
NPH-Insulin/Basalinsulin intermediate-acting insulin/nph-insulin
lang wirksames Analogon long acting insulin analogue
Mischinsulin 30/70, 25/75, 50/50 insulin mixtures
Humalog Mix/Novomix (Mischung aus kurz wirksamem Analogon mit NPH-Insulin) analogue mixtures

Spritzenutensilien und der Pen müssen vor Sand und Schmutz geschützt werden; die Originalverpackung, einfache Plastikbeutel oder -boxen sind nützlich. Der Patient sollte versuchen, das Spritzen in der Öffentlichkeit zu vermeiden, denn in einigen Kulturen reagieren die Menschen darauf empfindlich und es könnte zu Missverständnissen kommen. Bei der Zollkontrolle sollten Medikamente und Spritzen am besten in der Originalverpackung mitgeführt werden.

 

Traubenzucker und kohlenhydratreiche Nahrungsmittel bewahrt man am besten in einem geschlossenen Plastikbehälter auf, der vor Insekten schützt, und lagert die Box im Hotelzimmer in der Minibar.

 

Was viele nicht wissen: Auch die Reaktion der Blutzucker-Teststreifen ist temperaturabhängig. Dabei sind zuverlässige Messergebnisse auf Reisen besonders wichtig. In der Regel ist eine korrekte Blutzuckerbestimmung nur bei Temperaturen zwischen 15 und 35°C möglich. Das Messgerät und die Teststreifen sollten in ein kühlendes Medium, zum Beispiel ein feuchtes Handtuch oder Kleidungsstück, eingewickelt oder in einer Isoliertasche transportiert werden. Bei hoher Luftfeuchtigkeit muss man das Teststreifenröhrchen nach Entnahme eines Streifens sofort wieder verschließen, damit die verbleibenden Teststreifen nicht geschädigt werden.

 

Diabetiker mit Fußsyndrom

 

Besonderes Augenmerk gilt den Füßen der Diabetiker, natürlich auch auf Reisen. Sie sollten Baumwollsocken tragen, da diese den Schweiß besser aufnehmen als Kunstfaserstrümpfe, und bequeme Schuhe mitnehmen, keinesfalls neue oder kaum getragene Schuhe, damit es nicht zu Druckstellen an den Füßen kommt.

 

Jeden Abend sollte eine Kontrolle auf Verletzungen und/oder Druckstellen erfolgen. Der Patient muss wissen, dass es schon durch kleine Verletzungen sehr schnell zu großen Hautinfektionen kommen kann. Diabetiker mit Empfindungsstörungen an den Füßen (periphere Polyneuropathie) dürfen nicht barfuß laufen.

 

Sport birgt Hypo-Gefahr

 

Was passiert mit dem Stoffwechsel beim Sport? Unter sportlicher Belastung werden Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol vermehrt freigesetzt, die dafür sorgen, dass den beanspruchten Muskeln genügend Energiereserven in Form von Glucose und Fettsäuren zur Verfügung stehen. Die Insulinausschüttung aus den Betazellen der Bauchspeicheldrüse wird reduziert. Zur Vermeidung eines Überzuckers wird beim Gesunden die Insulinempfindlichkeit der Muskeln gesteigert und der Glucoseeinstrom in die Zelle nimmt zu.

 

Beim Gesunden fällt der Insulinspiegel bei körperlicher Belastung also physiologischerweise, nicht aber beim Diabetiker. Außerdem kann die Freisetzung des schon gespritzten Insulins im Nachhinein nicht mehr beeinflusst werden. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder reduziert er vorausschauend die Insulinmenge, meist des Mahlzeiteninsulins, oder isst zusätzliche Kohlenhydrate, sogenannte Sport-BE's. Deshalb ist es bei jeder sportlichen Betätigung unabdingbar, in großzügig kalkulierten Mengen ausreichend schnell resorbierbare Kohlenhydrate mitzunehmen.

 

Dennoch kann es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Hypoglykämien kommen. Erschwert wird deren Erkennung dadurch, dass die Symptome einer Unterzuckerung wie Schwitzen, Zittern oder Schwäche als normale Begleiterscheinung der körperlichen Belastung fehlinterpretiert oder gar nicht wahrgenommen werden.

 

Bei koordinativ anspruchsvollen Sportarten, zum Beispiel Skateboardfahren oder BMX-Radfahren, können niedrige Blutzuckerspiegel die Bewegungsausführung beeinträchtigen. Deshalb sind im Zweifelsfall häufigere Blutzuckerkontrollen auch während der Sportausübung nötig.

 

Neben der akuten Hypoglykämie kann es auch Stunden nach der sportlichen Betätigung zu »Spätunterzuckerungen« kommen. Der Grund liegt darin, dass das Wiederauffüllen der Glykogenspeicher der Muskulatur mehrere Stunden dauert, was zu einem weiteren Absacken des Blutglucosespiegels führen kann. Die Gefahr für Spätunterzuckerungen steigt bei sportlichen Langzeitaktivitäten. Dadurch kann es zu einer unbemerkten Hypoglykämie mitten in der Nacht kommen. Dies lässt sich vermeiden durch eine Reduktion des Basalinsulins um 10 bis 20 Prozent am Abend oder durch ein kräftiges Abendessen, sodass der Blutzucker beim Zubettgehen über 150 mg/dl liegt.

 

Praktisches Vorgehen

 

Je nach Intensität und Länge der geplanten sportlichen Betätigung muss das kurz wirksame Insulin im Vorfeld um 30 bis 50 Prozent reduziert werden. Sollte dies nicht möglich sein, muss der Diabetiker zusätzliche Kohlenhydrate aufnehmen. Dabei haben kohlenhydrathaltige Getränke gegenüber Brot oder Keksen den Vorteil, dass sie deutlich schneller wirken und gleichzeitig den Flüssigkeitshaushalt auffüllen.

 

Als Faustregel gilt: Bei mittelschwerer Tätigkeit (Beispiele: rasches Fahrradfahren in der Ebene, Nordic Walking mit 7 km/h, Federballspielen, Tischtennis, schnelles Gehen) wird pro 30 Minuten Betätigung etwa 1 BE zusätzlich benötigt. Eine BE hebt die Blutglucose im Mittel zwischen 30 und 50 mg/dl. Bei höherer Belastung wird entsprechend mehr veranschlagt. Eine Broteinheit (12 g KH) an schnell resorbierbaren Kohlenhydraten ist enthalten in 12 g Traubenzucker oder 2½1/2 Täfelchen Dextro-Energen®, 6 Stück Traubenzucker (Intact®), 120 ml Fruchtsaft, Cola oder Limonade oder 6 Gummibärchen. Zum Ausgleich einer Hypoglykämie braucht man jeweils die doppelte Menge (2 BE).

 

Sollte der Blutzucker bei der Messung vor Beginn oder nach Ende der sportlichen Aktivität unter 100 mg/dl liegen, müssen sofort Kohlenhydrate zugeführt werden. Bei länger dauernden Belastungen, zum Beispiel länger als 1,5 Stunden, sollte der Diabetiker zwischenzeitlich den Blutzucker messen und bei Bedarf entsprechend reagieren.

 

Patienten müssen auf Sport verzichten, wenn es durch einen längerfristigen absoluten Insulinmangel zu erhöhtem Blutzucker (Hyperglykämien) mit Neigung zur Ketoacidose gekommen ist. Man kann dies an einem positiven »Urin-Ketontest« erkennen. In diesem Fall führt die sportliche Betätigung nicht zum Sinken des Blutzuckers, sondern vielmehr muss mit einem weiteren Anstieg mit gleichzeitiger Übersäuerung des Bluts durch unvollständige Fettabbauprodukte, die Ketonkörper, gerechnet werden. Man muss unbedingt bis zur Normalisierung des Blutzuckers abwarten, um wieder Sport treiben zu können.

 

Auf eine ausreichende Trinkmenge müssen Menschen, die Sport treiben, generell achten. Besonders wichtig ist dies jedoch bei erhöhten Blutzuckerwerten, da bei Werten oberhalb der Nierenschwelle durch häufiges Wasserlassen vermehrt Flüssigkeit verloren geht. Während Infekten, wo Insulin oft nicht in gewohnter Weise, sondern schwächer wirkt, sollten die Patienten auf sportliche Betätigung verzichten.

 

Trotz Insulinpumpe aktiv

 

Diabetiker, die mit oralen Antidiabetika behandelt werden, zum Beispiel Sulfonylharnstoffen und Gliniden, haben nicht die Möglichkeit, die Tablettendosis dem Sport exakt anzupassen. Sie müssen zusätzliche Kohlenhydrate (Sport-BE) essen oder trinken.

 

Unter Insulinpumpentherapie gelten vergleichbare Verhältnisse wie bei den mit Insulinpen behandelten Diabetikern. In Abschätzung der geplanten Aktivität kann der Patient die Basalrate entsprechend absenken. Wie stark die Insulinabgabe aus der Pumpe gedrosselt wird, hängt von der Art, Dauer und Intensität der sportlichen Aktivität ab.

 

Patienten, die eine Insulinpumpe tragen, müssen zudem gut Bescheid wissen, wie sie sich verhalten sollen, wenn die Pumpe einmal defekt ist oder aus anderen Gründen, zum Beispiel beim Wassersport wie Schwimmen, Tauchen oder Surfen, abgelegt wird. Bei kurzzeitiger, das heißt wenige Stunden langer Unterbrechung muss der Blutzucker häufiger gemessen und gegebenenfalls mit kleineren Bolusgaben korrigiert werden. Wenn die Insulinpumpe häufiger kurzzeitig abgelegt wird, empfehlen sich abkoppelbare Infusionssets. Sie haben den Vorteil, dass man die Pumpe wieder anlegen kann, ohne ein neues Set legen zu müssen. Die Kanüle muss aber auch hier regelmäßig gewechselt werden: alle einen bis zwei Tage bei Infusionssets mit Stahlkanüle, alle zwei bis drei Tage bei Sets mit Teflonkanüle.

 

Wenn die Insulinpumpe für einen oder mehrere Tage, zum Beispiel bei einem Defekt, abgelegt werden soll, muss der Patient auf Spritzen oder Pens (ICT) umsteigen. Diese Situation ist im Allgemeinen mit einer Erhöhung des Tagesinsulinbedarfs (Basalrate plus Boli) um etwa 10 Prozent verbunden. Empfohlen wird eine intensivierte Insulintherapie mit Normalinsulin oder kurz wirksamen Analoga vor den Hauptmahlzeiten und zwei bis vier Injektionen von Basalinsulin (morgens, mittags, abends und vor dem Schlafengehen). Das Mahlzeiteninsulin wird dosisäquivalent verabreicht wie unter Pumpentherapie.

 

Welche Sportarten geeignet sind

 

Vor allem Ausdauersport, der das Herz-Kreislauf-System und die Atmung beansprucht, ist Diabetikern zu empfehlen. Dazu gehört beispielsweise Dauerlauf (Jogging), Schwimmen, Gymnastik, Radfahren und Ballspielen. Hier kann man Intensität und Umfang meist gut planen, sodass die Reaktion des Blutzuckers abgeschätzt werden kann.

 

Mannschaftssportarten, aber auch Rückschlagspiele wie Tennis oder Squash sind in der Regel nur schwer vorauszuplanen. Dies erschwert die Beurteilung der Wirkung auf das Blutzuckerverhalten. Bedingt durch die Wetterverhältnisse sind auch Wassersportarten wie Surfen und Kiten, Bergtouren mit Extrembergsteigen, Autorennen und Fallschirmspringen kaum planbar. Zudem ist der Sportler hier unter Umständen ganz auf sich allein gestellt. Bei einem Unterzucker kann er keine Blutzuckermessung vornehmen und kaum Kohlenhydrate zu sich nehmen.

 

Auch bei Trendsportarten wie Skateboard- oder BMX-Radfahren müssen Unterzuckerungen unbedingt vermieden werden, weil schon geringste Störungen in der Körperwahrnehmung, zum Beispiel im Gleichgewichtssinn, oder verminderte Schutzreflexe weitreichende Folgen haben können. Wenig empfehlenswert sind Kraftsport oder Schwerathletikarten, da es hier zu extremen Blutdruckspitzen kommen kann. Es besteht die Gefahr der Schädigung kleinerer Gefäße; am Augenhintergrund kann es zu Einblutungen kommen.

 

Bis vor einigen Jahren war es undenkbar, dass sich Diabetiker im Tauchsport engagieren. Bei entsprechender Vorsorge steht dem heute nichts mehr im Wege. Seit 2000 gibt es sogar eine Tauchschule für Diabetiker im ägyptischen Safaga.

 

Sportlicher Erfolg stärkt

 

Insgesamt kann ein sportlich aktiver, gut geschulter Diabetiker unter Berücksichtigung aller Risiken heute auch Sportarten ausüben, die primär nicht geeignet erscheinen, wie eben das Tauchen. Neben dem direkt positiven Nutzen auf den Blutzucker und eine bessere Diabeteseinstellung wirkt sportliche Betätigung günstig auf Herz, Kreislauf und Gefäße. Ganz zu schweigen von vermehrter Fitness, Wohlbefinden und einer verbesserten Lebensqualität.

 

Leistungssport und Diabetes mellitus: Ist das möglich? Werden die ausgeführten Verhaltensweisen berücksichtigt, muss man die Frage ganz klar bejahen (3). Sportliche Betätigung mit körperlichem Einsatz bis an die Leistungsgrenzen ist eine wichtige Erfahrung für den Patienten. Erfolge stärken das Selbstbewusstsein des chronisch Kranken. Dies kann häufig sogar bestehende psychosoziale Probleme kompensieren.

 

Ob ein Diabetiker Hochleistungssport betreiben kann, sollte individuell entschieden werden. Immerhin gibt es eine größere Zahl von Sportlern der internationalen Spitzenklasse, die trotz und mit Diabetes beachtliche Leistungen erbringen.

Literatur

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Exotische Früchte mit Angaben zu Broteinheiten. Mat. Nr. 317084, Sanofi Aventis.

Insuliner. 23. Jg., Nr. 77, S. 24.

Thurm, U., Gehr, B., Diabetes- und Sportfibel. Kirchheim Verlag 2001, S. 307-316.

Diers, K., Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2. Manuale zur pharmazeutischen Betreuung. Bd. 3, 3. Aufl., Govi-Verlag 2005. Formulare zu den Manualen Bd. 1 bis 7 auch auf der Formular-CD.

Urlaubs- und Reisetipps für Insulin-Pumpen-Träger. Roche. S. 19-21.

Mehnert, H., et al., Diabetologie in Klinik und Praxis. 5. Aufl. 2003, S. 260.

Landgraf, R., Lohr, R., Bachmann, A., Kompendium Diabetes. Diabetes und Reisen. 2. Jg., 2007, S. 34-37.

Die Insuliner. Selbsthilfegruppen insulinpflichtiger Diabetiker(innen). Insuliner Verlag, Narzissenweg 17, 57548 Kirchen-Freusburg. www.insuliner.com

 

Die Autorin

Ingrid Helmstädter studierte Medizin in Heidelberg mit klinischer Ausbildung am Klinikum Mannheim. Approbation und Promotion folgten 1986. Die Ausbildung zur Fachärztin für Innere Medizin absolvierte sie in der Eleonorenklinik in Lindenfels-Winterkasten und am Dreieich-Krankenhaus in Langen. Seit 1995 ist sie als hausärztlich tätige Internistin in Langen (Kreis Offenbach) niedergelassen. 1997 wurde sie zur Diabetologin DDG ernannt, ein Jahr später ihre Praxis als diabetologische Schwerpunktpraxis anerkannt. Dr. Helmstädter ist seit 1971 selbst insulinpflichtige Diabetikerin.

 

 

Dr. med. Ingrid Helmstädter

Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologie

August-Bebel-Straße 29

63225 Langen

inghelmstaedter(at)yahoo.de

www.drhelmstaedter.de

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