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Pilzsammler

Auf Zecken achten

Wer sich im Herbst zum Pilze sammeln aufmacht, sollte nicht nur an das Risiko versehentlich geernteter Giftpilze denken, sondern auch an die Zeckengefahr. Mit einigen Vorsorgemaßnahmen und Antibrumm, dem Mücken- und Zeckenschutz aus der Apotheke, steht der aber Pilzsuche nichts mehr im Wege.

Pilze sprießen im Wald auch dort, wo sich Zecken gerne aufhalten. Heimische Zeckenarten können bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen, darunter die in Deutschland mittlerweile weit verbreiteten Borrelien und FSME-Viren. Man geht von jährlich 214.000 Borreliose-Fällen aus und weiß von 583 gemeldeten FSME-Fällen im Jahr 2018.

Lange Hosen, Jacken mit langen Ärmeln und hohe Schuhe machen es den Spinnentieren schwerer, eine freie Hautstelle zu finden. Dennoch sollte man sich nach dem Pilze sammeln zu Hause gründlich am ganzen Körper absuchen. Hat eine Zecke zugebissen, kann man sie gut mit einer speziellen Zeckenkarte entfernen.

Wer es nicht so weit kommen lassen will, nutzt für den Aufenthalt in Wäldern und Wiesen, aber auch Parks und Gärten zusätzlich ein Anti-Zecken-Spray. Besonders gut bei Stiftung Warentest (Heft 05/2017) haben im Punkt »Wirksamkeit« Anti Brumm Forte mit DEET und Antibrumm Zeckenstopp mit Icaridin und Citriodiol aus der Apotheke abgeschnitten. Sie schützen zwischen fünf und acht Stunden vor Zecken und eignen sich bei sparsamer Anwendung auch für Kinder. 

www.antibrumm.com/