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Bund-Länder-Konferenz

Ab 8. März: Ein kostenloser Schnelltest pro Woche

Das BMG erklärte, dass es für die geplante Strategie genügend Schnelltests auf dem Markt gebe. 150 Millionen Schnelltests lägen nach Herstellerangaben bereits heute auf Halde und könnten direkt geliefert werden, teilte das Ministerium am Donnerstag mit. Zudem habe der Bund mindestens 800 Millionen Schnelltests über nationale und europäische Rahmenvereinbarungen für dieses Jahr für Deutschland gesichert. Das tatsächliche Marktangebot werde dieses Kontingent bei weitem übertreffen.

Auch bei den Selbsttests gibt es bereits gesicherte Kontingente. Bislang haben sieben Hersteller eine Sonderzulassung für ihre Selbsttests erhalten. Mit diesen Herstellern steht das BMG bereits in Verhandlungen über Lieferkontingente, für die der Staat dann eine Art Absatzgarantie ausspricht. Im Gespräch sind nach Angaben des BMG vorerst Mengen von bis zu 208 Millionen Tests. In den kommenden Tagen und Wochen dürften auch andere Hersteller mit ihren Produkten auf den Markt drängen. Auch mit diesen potenziellen Anbietern stehe das BMG bereits in Kontakt, um zusätzliche Selbsttests zu sichern, erklärte das Ministerium auf Nachfrage der PZ. Zuletzt hatte die Bundesregierung bereits Absprachen über Schnelltests getroffen, die nur durch professionelles Personal zum Einsatz kommen dürfen. Nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wurden in Rahmenverträgen Mindestmengen von 50 bis 60 Millionen Tests pro Monat für den deutschen Markt vereinbart.

Der fünfstufige Öffnungsplan sieht folgende Schritte vor:

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