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Haldol: Hersteller präzisiert Rote-Hand-Brief

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Vor Kurzem hatte Janssen-Cilag über die Änderung einiger Indikationsgebiete und Dosierempfehlungen der verschiedenen Haldol®-Applikationsformen informiert. Einige Formulierungen scheinen für Verwirrung gesorgt zu haben, sodass der Hersteller nun an drei Stellen nachgebessert hat, wie die Arzneimittelkommission Deutscher Apotheker (AMK) heute berichtet.

Bei der Anwendung von Haldol Decanoat Depot® bei älteren Patienten muss es heißen: «Dosen über 75 mg von Haldol®-Janssen Decanoat Depot alle vier Wochen zur Fortsetzung einer Behandlung sollten nur dann in Betracht gezogen werden, wenn zuvor höhere, orale Dosisäquivalente vertragen wurden und nach Neubewertung des individuellen Nutzen-Risiko-Profils.»

Die Indikation «akute und chronische schizophrene Syndrome» wurde nur für Haldol® Injektionslösungen gestrichen. Zudem betrifft die Streichung der Indikation «Erbrechen» nur die oralen Anwendungsformen: Haldol® Tropfen zum Einnehmen sowie Tabletten in einer Dosierung von 1 mg. (dh)

Lesen Sie dazu auch

Haloperidol: Indikationen und Dosierung geändert, Meldung vom 21.12.2017

Rote-Hand-Brief vom 21.12.2017 (externer Link; PDF)

Ergänzender Informationsbrief vom 12.01.2018 (externer Link; PDF)

 

12.01.2018 l PZ

Foto: Fotolia/pit2