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Gräser-Allergiker: Hyposensibilisierung jetzt noch starten

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Patienten mit Heuschnupfen sollten sich jetzt bei ihrem Arzt über die Möglichkeit einer spezifischen Immuntherapie informieren. Das rät die Krankenkasse Barmer heute in einer Pressemitteilung. Jeder Siebte in Deutschland leide unter Heuschnupfen. «Heuschnupfen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen», warnt die Barmer-Allergologin Dr. Utta Petzold. «Abgesehen von Niesattacken und juckenden Augen lässt nicht nur die Leistungsfähigkeit nach. In der Folge kann auch ein Asthma entstehen, wenn man die zunächst nur lästigen Symptome einfach ignoriert.»

Eine Hyposensibilisierung sollte im Herbst oder Winter beginnen, wenn nur wenig Pollen fliegen. Dabei wird das Immunsystem des Patienten durch die regelmäßige Gabe der Allergene, auf die es reagiert, in niedriger Dosis daran gewöhnt. Symptome sollen so weniger heftig oder im besten Fall gar nicht auftreten. Die Langzeittherapie dauert in der Regel drei Jahre. Der Aufwand lohnt sich laut Barmer besonders bei Kindern und Jugendlichen, da die Erfolgsaussichten bei jungen Menschen am höchsten seien. (dh)

 

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12.01.2018 l PZ

Foto: Fotolia/Jürgen Fälchle