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UN: Kampf gegen Umweltprobleme braucht Wissenschaft

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Im Kampf gegen die dringenden Umweltprobleme unserer Zeit muss dem UN-Umwelt-Chef Erik Solheim zufolge auf die Wissenschaft gehört werden. «Ich bin bestürzt über einige der Angriffe auf die Wissenschaft, die ich sehe», sagte der Leiter des UN-Umweltprogramms heute, am letzten Tag des UN-Umweltgipfels in Kenia. «Wie kann man an Nasas Raketentechnologie glauben, aber nicht an Nasas Klima-Wissenschaft?», sagte er. Derartige wissenschaftliche Ignoranz könne man nicht akzeptieren. «Lasst uns die Wissenschaft verteidigen.»

 

Zudem sagte er, die USA habe sich bei dem Gipfel mit einer gemeinsamen Erklärung der Delegierten schwer getan. Die US-amerikanische Regierung unter Donald Trump zweifelt den Klimawandel an und hat angekündigt, aus dem Klimaabkommen von Paris aussteigen zu wollen. Der von fast 200 Nationen unterzeichnete Pakt sieht vor, die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu bremsen.

 

Bei dem UN-Umweltgipfel in Nairobi versprachen die Beteiligten, stärkere Maßnahmen gegen Umweltverschmutzung zu ergreifen. Der Kampf gegen Plastikmüll in den Meeren war dabei ein wichtiges Thema. Elf Resolutionen und eine Deklaration der Versammlung sollte noch heute verabschiedet werden. An dem dreitägigen Gipfel nahmen mehr als 100 Umweltminister sowie Wissenschaftler, Aktivisten, Organisationen und Vertreter des Privatsektors teil.

 

06.12.2017 l dpa

Foto: Fotolia/jozsitoeroe