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Mindestlohn: Apotheker sehen mehr Bürokratieaufwand

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Die Mehrheit der Apotheker (gut 70 Prozent) findet die Zahlung eines Mindestlohns gerecht und zahlt gerne mehr für ihre Mitarbeiter. Gleichzeitig beklagen aber 74 Prozent einen großen bürokratischen Aufwand aufgrund der damit einhergehenden Dokumentationspflicht. Das geht aus einer Umfrage des Instituts für Handelsforschung IHF Köln unter 250 Apothekeninhabern hervor. Grundsätzlich zahlen demnach rund 25 Prozent der Befragten aktuell mehr für ihr Personal. Um den steigenden Kosten entgegenzuwirken, versucht dabei rund jeder fünfte Befragte, Aushilfstätigkeiten von Minijobbern und Hilfskräften auf Festangestellte zu übertragen. Lediglich rund 9 Prozent bereitet nach eigenen Angaben die rückwirkende Zahlung des Mindestlohns für die Nacht- und Notdienste Probleme. (et)

 

08.06.2015 l PZ

Foto: Fotolia/Hoda Bogdan