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Händewaschen: Erregern den Garaus machen

Regelmäßiges und gründliches Händewaschen schützt vor Grippe und Erkältungskrankheiten. Das betont die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des heutigen Welthändewaschtages in einer Pressemeldung. «Krankheitserreger können von den Händen durch Berührung des Gesichts oder von Nahrungsmittel, über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen. Das lässt sich durch Händewaschen verhindern», sagt Professor Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO werden etwa 80 Prozent aller infektiösen Erkrankungen über die Hände übertragen.

 

Auf der Website der BZgA klärt die Bundeszentrale daher in einer neuen Rubrik über die richtige Händehygiene auf. Demnach sollen Hände zum Beispiel nicht nur dann gewaschen werden, wenn sie schmutzig sind. Auch nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen, nach Kontakt mit Tieren oder der Verarbeitung von rohem Fleisch sei Händewaschen angebracht. Bei «normal» verschmutzten Händen sollte der Waschvorgang mindestens 20 Sekunden dauern und auch die gerne vernachlässigten Fingerspitzen, Handflächen und die Daumen mit einbeziehen, so die BZgA. Damit die Haut nicht austrockne oder Hautirritationen entstünden, sollten die Hände jedoch nicht bei zu hohen Wassertemperaturen oder mit zu scharfen Reinigungsmitteln gewaschen werden. (ke)

 

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Informationen des BZgA rund um die Händehygiene (externer Link)

 

15.10.2014 l PZ

Foto: Fotolia/tournee