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Neue Hoffnung bei Psoriasis-Arthritis

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Mit dem selektiven Phosphodiesterase (PDE)-4-Inhibitor Apremilast (Otezla®) könnte bald ein neuer Wirkstoff zur Behandlung von Patienten mit Psoriasis-Arthritis auf den deutschen Markt kommen. In den USA ist Apremilast bereits zugelassen.

 

Wie Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz von der Universität Frankfurt am Main beim Fortbildungskongress Pharmacon in Meran betonte, ist auch in der EU mit einer Zulassung des antientzündlich wirkenden Arzneistoffs für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit aktiver Psoriasis-Arthritis zu rechnen. Dabei handelt es sich um eine chronisch-entzündliche, in Schüben verlaufende Gelenkerkrankung, die zusammen mit Schuppenflechte auftritt.

 

Die in Studien eingesetzte Dosis betrug zweimal täglich 30 mg. Als mögliche Nebenwirkungen von Apremilast nannte Schubert-Zsilavecz Depressionen, Gewichtsabnahme, gastrointestinale Beschwerden, Infektionen und Kopfschmerz. Der Professor für Pharmazeutische Chemie hält darüber hinaus eine Indikationserweiterung auf die Plaque-Psoriasis für wahrscheinlich. (ss)

 

28.05.2014 l PZ

Foto: Fotolia/Sebastian Kaulitzki