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Rote-Hand-Brief: Gewebeschäden durch Octenisept

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Bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch des Desinfektionsmittels Octenisept® ist es erneut zu ödematösen Schwellungen und Gewebeschädigungen gekommen. Dabei wurde das Desinfektionsmittel in mehreren Fällen unter Druck und ohne Abflussmöglichkeit im Ano-Genitalbereich oder bei Stich- und Bisswunden eingesetzt. Hersteller Schülke & Mayr GmbH kritisierte dies als «vermeidbare ärztliche Fehlanwendung» und verweist  auf die sachgemäße Anwendung. Dies ist bereits der dritte Rote-Hand-Brief zu unerwünschten Wirkungen durch Fehlgebrauch.

 

Rote-Hand-Brief vom 27.01.2010

Rote-Hand-Brief vom 19.02.2009

Rote-Hand-Brief vom 07.02.2008

 

28.01.2011 l PZ

Foto: Fotolia/Rodja (Symbolbild)