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Humane Papilloma-Viren statt Hexenzauber

TITEL

 
. Warzen

Humane Papilloma-Viren statt Hexenzauber

von Gudrun Heyn, Berlin

Nicht nur Hexen tragen Warzen. Das Standessymbol der Zaubererzunft ist bei Mensch und Tier meist sichtbares Zeichen einer Virusinfektion. Haut und Schleimhaut zeigen dann hässliche Auswüchse. Auch heute noch ist die Welt der Warzenbehandlung groß und fantasiereich. Hier kann daher nur ein kleiner Einblick gegeben werden.

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Warzen (Verrucae) gehören zu den gutartigen Hauttumoren, die dazu neigen, sich spontan zurückzubilden. Nur manchmal entwickeln die Hautwucherungen malignen Charakter (1). Alle Erscheinungsformen werden durch humane Papillomaviren (HPV) hervorgerufen. Einzige Ausnahmen sind Alterswarzen und Dellwarzen, auf die deshalb nur kurz eingegangen wird. Unterschieden werden Warzen jedoch nicht nach ihren Verursachern, sondern nach Aussehen und Auftreten.

Kutane Warzen

Die gemeinen Warzen oder Stachelwarzen (Verrucae vulgares) finden sich überall auf der Haut. Vor allem Hand- und Fußrücken sowie Finger, aber auch Gesicht und Knie tragen die scharf begrenzten, stecknadelkopf- bis erbsengroßen hornigen Hautauswüchse. Rau und schuppig ist ihre Oberfläche. Wachsen die Warzen in der Nachbarschaft von Finger- oder Zehennägeln oder darunter, können Nageldystrophien die Folge sein (2).

Sonderformen der gemeinen Warzen sind Pinselwarzen (Verrucae filiformes) und Dornwarzen (Verrucae plantares). Pinselwarzen lassen sich vor allem in der Augengegend als dünne, zapfenartige Auswüchse sehen. Auch im Lippenrot können sie unangenehm auffallen. Im Barthaar, wo ebenfalls kalottenförmige Warzen auftreten, beobachtet man nicht selten eine großflächige Aussaat, dann sitzt eine Warze neben der anderen (3).

Dornwarzen wachsen an Druckstellen dornartig in die Tiefe. Ihr bevorzugtes Revier sind die Fußsohlen. In Schuhe eingezwängt, beim Stehen oder Gehen können sie große Schmerzen verursachen und Fehlstellungen der Füße begünstigen. Eine Dornwarze besteht aus einer körnigen, weißlichen Masse, die von einem stark verhornten Ring eingefasst wird. Sie ist leicht an den vielen roten oder schwarzen Pünktchen innerhalb des Hornhautwalls zu erkennen, die durch winzige Blutungen zwischen Ober- und Lederhaut entstehen. Meist bedeckt eine Schwiele die Warzen. Verrucae plantares können außerdem in Form von Mosaikwarzen auftreten. Dann sind sie symptomlos in großer Zahl oberflächlich auf der Haut verteilt.

Weich und flach sind planare Warzen. Mit drei bis vier Millimetern Durchmesser treten die Verrucae planae juveniles oft in großer Zahl bei Kindern und Jugendlichen auf. Besonders Gesicht und Hände sind von den rundlich-ovalen Wucherungen betroffen.

Eine Hauterkrankung mit ausgedehnter Warzenbildung ist die seltene Epidermodysplasia verruciformis (EV, Lewandowski-Lutz). Nebeneinander können vulgäre und flache Warzen, Übergangsformen und Effloreszenzen vorkommen (4). Betroffen sind vor allem lichtexponierte Körperpartien und die Streckseiten der großen Gelenke.

Kondylome im Genitalbereich

Feigwarzen (Condylomata acuminata), auch Genitalwarzen oder spitze Kondylome genannt, sind typisch für den Genitoanalbereich. Sie entstehen an den Schleimhäuten von Schamlippen, Scheide, Eichel, Vorhaut, After und Enddarm. Feucht-warme Hautfalten lieben die bis zu 3 cm großen Tumore besonders. Die rötlichen, grau-bräunlichen oder weißlichen Knötchen, die nur selten von Juckreiz, Schmerzen oder Blutungen begleitet sind, neigen zur Beetbildung und können gelegentlich riesenhafte Tumorkonglomerate (Buschke-Löwenstein-Tumore oder Condylomata gigantea) ausbilden (5). Sie wachsen dann invasiv und gewebszerstörerisch und können die Funktion von Harnröhre oder Analkanal empfindlich stören.

Condylomata plana sind die flache Variante genitaler Warzen. Sie liegen im Schleimhautniveau und sind vor allem an Gebärmutterhals (Cervix uteri) und Vagina zu finden. In der Anogenitalregion findet man auch multiple flache Knötchen, die histologisch der Bowen-Krankheit, einem Carcinoma in situ der Epidermis, ähneln und daher bowenoide Papulose genannt werden.

Wucherungen am und im Mund

Die Terminologie der Warzen von Mund und Kehlkopf ist mehr als verwirrend (1). So sind orale Verrucae vulgares auch unter dem Begriff isolierte Schleimhautwarzen bekannt. Sie wachsen meist solitär, schmerzlos und ungestielt auf Zunge, Wangenschleimhaut, Gaumen, Gaumenzäpfchen oder Lippen. Vor allem Kinder und junge Erwachsene sind betroffen. Disseminierte Schleimhautwarzen - kleine weißliche warzenartige Papeln (3) - treten dagegen in großer Zahl im Mundbereich auf (orale Papillomatose).

Gestielte, kleine Knoten kennzeichnen Condylomata acuminata. Sie werden als das orale Äquivalent der genitalen Warzen angesehen und kommen ebenfalls in großer Menge vor (1).

Sehr selten treten an der Wangen- und Lippenschleimhaut kleine weißliche Papeln mit zerklüfteter Oberfläche auf. Von der Erkrankung mit dem Namen Morbus Heck oder fokale epitheliale Hyperplasie sind vor allem Südamerikaner und Asiaten betroffen (2).

Die Ausnahmen

Alterswarzen (Verrucae seborrhoicae oder seniles) entstehen meist ab dem fünften Lebensjahrzehnt auf einer irritierten, trockenen Haut. Wie aufgesteckt wirken die hellbraunen bis braunschwarzen Warzen. Je älter sie werden, desto fettiger und krümeliger wird ihre Oberfläche. Am häufigsten tragen Handrücken, Oberkörper und Gesicht die gutartigen Hautveränderungen. Im Handteller und auf den Fußsohlen findet man sie dagegen fast nie. Alterswarzen werden in der Regel linsen- bis bohnengroß und treten meist in großer Zahl auf.

Dellwarzen (Wasserwarzen, Molluscum contagiosum) entstehen nach einer Infektion mit dem Molluscum-contagiosum-Virus aus der Gruppe der Pockenviren (3), das durch Schmierinfektion übertragen wird. Dellwarzen sind kleine hellrote, rundliche Knötchen mit einer charakteristischen Delle in der Mitte der Papel. Außerdem entleert sich eine breiige Masse, wenn man die harmlosen Warzen zusammendrückt. Sie erreichen maximal Erbsengröße und treten vor allem bei Kindern auf. Gesicht, Hals, Arme, Beine, seitlicher Thorax und Genitalien können betroffen sein. Da sich Dellwarzen normalerweise nach etwa einem Jahr zurückbilden, ist eine Therapie meist überflüssig (6).

HPV von 1 bis 100

Humane Papillomaviren (HPV) gehören in die Familie der Papovaviren und stellen kleine DNA-Viren mit einem Durchmesser von 55 nm dar (2). 1949 gelang die erste elektronenmikroskopische Darstellung von Papillomavirus-Partikeln. 1963 war das etwa 8000 Basenpaar große Genom bestimmt (15). Heute werden über 100 Genotypen nach ihrer Nukleotidsequenzen unterschieden (3). Einzelne HPV-Typen können klinisch fast identische Warzenformen hervorrufen. Dennoch scheint es für bestimmte Warzen typische Erreger zu geben (Tabelle). Allein im Genitalbereich können über 30 verschiedene HPV-Typen zu Infektionen führen (5). Darunter befinden sich auch die von der WHO 1995 als krebserregend eingestuften Typen 16 und 18.

 

Tabelle: Zuordnung von HPV-Typen zu benignen Warzen und malignen Tumoren

Tumor

HPV-Typen   häufig nachgewiesen selten nachgewiesen Kutane Warzen Verrucae vulgares 2, 4 1, 7, 26, 29 Verrucae plantares 1, 2, 4 - Verrucae planae juveniles 3, 10 27, 28, 41 Epidermodysplasia verruciformis (EV) 5, 8, 17, 20, 36 9, 12, 14, 15, 19, 1-25, 38, 46 Anogenitale Warzen Condylomata acuminata 6, 11 1, 2, 10, 16, 30, 44, 45 Buschke-Löwenstein-Tumore 6, 16, 31 34, 39, 40, 42 Bowenoide Papulose 16, 18, 31 - Schleimhautwarzen Mundschleimhautpapillome 6, 11 1 Morbus Heck 13, 22 3, 14, 17, 20 Maligne Tumore Zervixkarzinom 16, 18 6, 10, 11, 31, 33, 35, 39, 45 Penis- und Vulvakarzinom 6, 16, 18 - Larynxkarzinom - 6, 18, 30 Zungenkarzinom - 2, 16 Stachelzellkarzinom bei EV-Patienten 5, 8 2, 16, 34

nach: www.m-ww.de/krankheiten/sexuell_uebertragbare_krankheiten/warzen.html

 

Als einzige Warzenform wird die Epidermodysplasia verruciformis wahrscheinlich autosomal-rezessiv und x-gebunden vererbt. Die Betroffenen zeigen einen zellulären Immundefekt mit einer besonderen Empfänglichkeit für bestimmte Papillomaviren (4).

HP-Viren werden von Mensch zu Mensch, von Tier zu Mensch und wahrscheinlich auch von Mensch zu Tier übertragen (1, 7). Katzen, Hunde, Kühe, Pferde und sogar Giraffen können Träger sein. Allerdings sollen sich die mehr als 30 Virustypen, die in Genitalwarzen gefunden werden, sehr wirtsspezifisch verhalten (8). Das Virus wird durch direkten Hautkontakt weitergegeben. Dafür reicht schon ein Händedruck mit einem Virusträger.

Genitalwarzen bei Kindern sind meistens ein offenkundiger Hinweis auf sexuellen Missbrauch. Die Infektion über den Geburtskanal und damit die vertikale Übertragung der Viren von der Mutter auf das Kind ist jedoch ebenfalls möglich. Vor allem bei Kleinkindern unter drei Jahren sollte dieser Weg abgeklärt werden (9).

In die Umwelt gelangen die Viren mit dem Abschilfern infizierter Zellen (4). Hautschuppen auf Böden von Schwimmbädern, Turnhallen oder Fitness-Studios, in Gemeinschaftsduschen und Saunen dienen der Verbreitung.

Wenn Wasser und Schweiß die Haut aufweichen, herrscht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Metzger und Schlachthausmitarbeiter sind daher als Risikogruppe bekannt (1). Besonders gerne treten vulgäre Warzen bei Menschen auf, die leicht und viel schwitzen. Kalte Hautstellen, etwa auf Grund von Durchblutungsstörungen, scheinen ein weiterer Risikofaktor zu sein. Im Genitalbereich können die Entzündung von Eichel oder innerer Vorhaut (Balanitis), nässende Ekzeme, Ausfluss und Ödeme sowie Fehlbildungen wie eine Vorhautverengung die Infektion mit HPV begünstigen (5).

Mikroverletzungen der Haut oder Schleimhaut ermöglichen das Eindringen der Viren (2). So werden die Erreger nicht selten beim Rasieren von Bart und Beinen großflächig übertragen (3, 1). Typisch ist die Selbstinfektion bei Kindern, die Warzen an ihren Händen anknabbern und so orale Warzen entwickeln (1). Besonders gefährdet sind kratzende Neurodermitis-Patienten.

Menschen jeden Alters gefährdet

Warzen sind extrem häufig (1). Obwohl die Prävalenz bei Erwachsenen nicht bekannt ist, geht man davon aus, dass subklinische und latente Infektionen sehr verbreitet sind. Etwa 10 Prozent beträgt die Rate der Neuerkrankungen bei Kindern und jungen Erwachsenen in den USA (9).

Höchst ansteckend sind Feigwarzen (1). Neben HIV sind HPV weltweit die häufigsten Erreger sexuell übertragbarer Viruserkrankungen. Doch die Mehrzahl der Infektionen bleibt undiagnostiziert, da keine oder nur geringe Beschwerden auftreten (10). Das Lebenszeitrisiko für eine genitale HPV-Infektion liegt in den Industriestaaten bei über 50 Prozent, doch nur etwa fünf Prozent der Menschen erkranken an Genitalwarzen (10). Im Alter zwischen 20 und 25 Jahren sind HPV-Infektionen am häufigsten nachweisbar (11). Offensichtlich spielt die Anzahl der Sexualkontakte eine entscheidende Rolle (12).

Besonders anfällig für eine HPV-Infektion sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Hierzu zählen HIV-Erkrankte, aber auch Patienten, die Immunsuppressiva einnehmen oder chemotherapeutisch behandelt werden (1, 2). Außerdem können Neurodermitis-Patienten nach langfristiger Anwendung von topischen Corticosteroiden von Warzen übersät sein.

Wie Warzen wachsen

HPV infiziert ausschließlich Epithelzellen (5). Die Viren dringen bei kleinsten Verletzungen bis in die Basalzellen der Epidermis oder der genitalen und oralen Schleimhaut vor. Dort brauchen sie für ihren Vermehrungszyklus die Keratinozyten als Wirt (3). Über die Virusgene E1 und E2 werden in dieser frühen Phase Proteine für die virale DNA-Replikation transkribiert und dadurch ein verstärktes Zellwachstum ausgelöst. Es bilden sich Blutgefäße zur Versorgung der Warze. Die Keratinozyten differenzieren, es entstehen Basal-, Stachel- und Körnerzellen sowie kernlose Zellen der Glanz- und Hornschicht.

Je weiter die Differenzierung voranschreitet, desto mehr virale Gene werden exprimiert (2). Erst gegen Ende dieser Phase kommt es zur Transkription der „late genes“ L1 und L2, die für das Kapsid des Virus kodieren. Damit bleibt die Ausbildung vollständiger Viruspartikel auf die äußeren Schichten der Haut begrenzt (13, 3).

Die Inkubationszeit dauert in der Regel mehrere Wochen bis Monate. Die Erreger von Genitalwarzen können sogar jahrelang ohne Beschwerden persistieren (12). Wie von Zauberhand entstehen dann die Hautwucherungen. Ebenso spontan verschwinden die meisten Warzen wieder und dies narbenfrei (1). Bis zu einem Drittel der Feigwarzen und mehr als die Hälfte der gemeinen und planaren Warzen heilen ohne Therapie ab. Ob und wann dies geschieht, ist nicht vorhersagbar, kann aber Wochen, Monate oder Jahre dauern. Signalisiert wird die immunologische Abstoßung der Viruspapillome durch eine rötlich-entzündliche Umwandlung und leichten Juckreiz (14). Erwachsene sind dann meist vor weiteren Infekten geschützt.

Maligne Entartung

Besteht eine HPV-Infektion im unteren Genitaltrakt über mehrere Jahre fort, kann sich daraus Krebs entwickeln (11). Über den Zusammenhang zwischen kutanen Warzen und Hautkrebs gibt es dagegen deutlich weniger Erkenntnisse.

Mittlerweile sind eine ganze Reihe maligner Tumore bekannt, die HPV-positiv sein können. Darunter sind Stachelzellkarzinome bei EV-Patienten, Morbus Bowen sowie Karzinome an Penis und Vulva, Zervix, Anus, Larynx und Tonsillen (4). Besonders gut untersucht ist inzwischen das Zervixkarzinom. In 90 Prozent der Krebszellen kann HPV-DNA nachgewiesen werden. An der Genese des Gebärmutterhalskrebses sind hauptsächlich die High-risk-HPV 16 und 18 beteiligt (15). Weitere Typen, die mit anogenitalen Karzinomen (Zervix-, Penis- und Analkarzinom) in Zusammenhang gebracht werden, sind HPV 31, 33, 45 und 56.

Während der Karzinogenese spielen die beiden Onkogene E6 und E7 eine zentrale Rolle. Bereits in einem frühen Stadium des viralen Vermehrungszyklus interagieren die E6- und E7-Proteine von High-risk-Viren mit Tumorsuppressor-Proteinen der Wirtszelle. Zwei Hauptregulatoren des Zellzyklus, das Retinoblastomprotein (Rb) und verwandte Proteine sowie das p53-Protein (p53) werden dadurch ausgeschaltet (13). Der ungehemmten Proliferation ist somit der Weg gebahnt.

Mehrfachinfektionen mit HPV scheinen beim nicht melanozytären Hautkrebs - anders als bei anogenitalen Karzinomen - eine Rolle zu spielen (15). Noch fehlen große epidemiologische Untersuchungen, um valide Aussagen über die HPV-Prävalenzrate in Hautkarzinomen treffen zu können. Als gesichert gilt inzwischen die Beteiligung der HPV-Typen 5 und 8 an der Entstehung von Hautkarzinomen bei Patienten mit Epidermodysplasia verruciformis (13). Außerdem konnte in einer Studie mit Hautkrebspatienten in 30 Prozent der Karzinome HPV-DNA nachgewiesen werden, in einer anderen Studie zeigten 69 Prozent der Spinaliome und 52 Prozent der Basaliome eine HPV-Infektion. Wie der Krebs ausgelöst wird und welche Rolle dabei UV-Strahlung und eine Mehrfachbeteiligung von HPV spielen, ist noch unklar.

 

Wie man sich schützen kann
  • In öffentlichen Räumen (Schwimmbädern, Sauna, Fitnesscenter) nie barfuß laufen.
  • Finger und Füße gründlich abtrocknen.
  • Handtücher nicht mit anderen Menschen teilen; Einmalhandtücher verwenden oder Handtücher kochen, wenn man unter Warzen leidet.
  • Warzenbefallene Regionen beim Eincremen aussparen.
  • Durchblutung mit Wechselbädern oder -duschen anregen.
  • Nach dem Auftragen von Warzenmitteln gründlich die Hände waschen und gegebenenfalls Scheren desinfizieren.
  • Beim Geschlechtsverkehr Kondome benutzen.
  • Bei der Therapie gleich den Partner mitbehandeln lassen.

 

Wann und wie therapieren

In der medizinischen Literatur sind mehr als vierzig Verfahren beschrieben, wie Warzen zum Verschwinden gebracht werden können. Auch Abwarten kann eine Strategie sein. So steht in den Guidelines der britischen Dermatologen: No treatment has a very high success rate (16).

Doch Warzen sind hässlich. Manchmal schmerzend. Sie können behindern, jucken, brennen, bluten und ihren Träger sozial ausgrenzen. Es gibt viele Gründe, eine Warze zu behandeln. Zu den wichtigsten zählt die Gefahr ihrer malignen Entartung. Warzen sollten behandelt werden, wenn sie in großer Anzahl vorhanden sind, der Patient einen schlechten Immunstatus aufweist oder der Wunsch nach Warzenfreiheit besteht.

Noch gibt es keine zugelassene HPV-spezifische, antivirale Substanz, die per os verabreicht werden kann (14). Auch Impfstoffe sind erst in Entwicklung. Somit werden klassischer Weise lediglich die Symptome der Virusinfektion mit physikalischen Maßnahmen und chemischen Lokaltherapeutika bekämpft. Außerdem gehören Immunmodulatoren zu den Therapieoptionen.

Die klassische Behandlung ist in der Regel schmerzhaft und langwierig; hohe Rückfallraten sind nicht selten. Kein Verfahren kann Warzen mit Sicherheit vollständig entfernen und diesen Zustand dauerhaft erhalten (16, 17). Häufig kombiniert man daher verschiedene Methoden. Vor der Selbstbehandlung muss immer eine ärztliche Diagnose stehen.

Die Wahl der Behandlungsstrategie hängt von vielen Faktoren ab. Hierzu gehören Alter, Typ, Ausbreitung und Lokalisation der Warzen (9). So sollten Augenlieder nicht mit Ätzmitteln oder Keratolytika behandelt werden. Außerdem spielen Alter und Immunstatus der Patienten eine Rolle. Für Kinder gilt die Empfehlung, lieber konservativ als chirurgisch einzugreifen (2). Grundkrankheiten wie Diabetes, eine Kälteintoleranz, das Risiko einer Vernarbung oder die Schmerztoleranz des Patienten sind weitere Entscheidungskriterien. Physikalisch-operative Maßnahmen wie Exzision, Kryo-, Laser- oder photodynamische Therapie erfordern in der Regel einen stationären Aufenthalt und gegebenenfalls eine Betäubung. Nicht zuletzt richtet sich die Wahl der Methode nach den Möglichkeiten und Erfahrungen des behandelnden Mediziners (9, 16). In der Vielfalt der Behandlungsmöglichkeiten ist eines dem Laien verboten: an der Warze selbst herumschnippeln.

Keratolytika oft im Einsatz

Zu den häufigsten Arzneimitteln gegen vulgäre Warzen gehören Salicylsäure-Zubereitungen, die wegen ihrer keratolytischen Wirkung die Warzenmasse vermindern und bei konsequenter Anwendung teilweise auch zur Abheilung führen (18). Salicylsäure zerstört den interzellulären Zusammenhalt der Hornzellen und löst damit die Hyperkeratose auf (2). Die Rezidivrate ist jedoch vergleichsweise hoch. Daher wird Salicylsäure in den Handelspräparaten häufig mit anderen Lokaltherapeutika kombiniert. Hierzu gehören Zytostatika wie 5-Fluorouracil (zum Beispiel Verrumal® Lack). Aber auch Säuren wie Milchsäure sind in vielen Salicylsäure-haltigen Lacken, Lösungen, Cremes und Salben (15- bis 20-prozentig) enthalten (14) (zum Beispiel Clabin® N, Collomack®, Duofilm®, Warzen Zirku Alldahin®).

Die Behandlung vulgärer, planarer oder plantarer Warzen kann etwa so aussehen, dass ein Pflaster mit 40 Prozent Salicylsäure aufgebracht wird (zum Beispiel Guttaplast®). Da immer nur die verhornte Haut behandelt werden soll, muss man das Pflaster entsprechend zuschneiden. Erst am dritten Tag werden Pflaster und die aufgelöste Warzenmasse vorsichtig entfernt. Alternativ kann ein Salicylsäure-haltiges Topikum mehrmals täglich aufgetragen werden. Auch hier sollte die umliegende, gesunde Haut mit Vaseline oder Zinkpaste abgedeckt werden. Seifen- und Wechselbäder helfen, die Warzenmasse abzutragen. Anschließend erfolgt eine Kürettage beim Arzt (2, 14).

Salicylate können in erheblichem Maß über die Haut resorbiert werden und zu Intoxikationen führen. In der Schwangerschaft, bei Säuglingen und Kleinkindern sowie bei Niereninsuffizienz sind Langzeitbehandlungen auf großen Flächen daher zu meiden. Außerdem wird vor der Berührung von Augen und Schleimhäuten gewarnt. Die Präparate sollten nicht im Genitalbereich und Gesicht angewendet werden. Da sich die Arzneimittel in ihren Salicylsäurekonzentrationen erheblich unterscheiden, ist im Einzelfall immer die Fachinformation zu Rate zu ziehen.

Ätzen verursacht Schmerzen

Ätzmittel zur Behandlung von Warzen gehören in die Hand eines Arztes. Mit Monochloressigsäure (zum Beispiel Acetocaustin®) oder einer Lösung aus Eisessig, Oxalsäure und Salpetersäure (zum Beispiel Solco-Derman®) können die pathologisch veränderten Hautbezirke verätzt und damit devitalisiert werden. Die Therapie kann schmerzhaft sein (2).

Während Monochloressigsäure wegen ihrer stark ätzenden Wirkung nicht im Gesicht und Genitalbereich angewendet werden darf, können mit der Kombilösung neben gemeinen Verrucae auch Feigwarzen behandelt werden. Nach einer fachlichen Anleitung ist die Selbsttherapie zu Hause möglich. Es bestehen keine Gegenanzeigen bei Schwangeren und Kleinkindern.

Zytostatika für Hartnäckige

Zur Unterbrechung der Zellteilung werden Zytostatika lokal in der Warzentherapie eingesetzt. Hierzu gehören 5-Fluorouracil, Podophyllotoxin und Bleomycin.

Durch Inhibierung der DNA- und RNA-Synthese verhindert 5-FU die Zellproliferation und damit Ausbreitung des Virus (19). Dabei konnte in einer Metaanalyse gezeigt werden, dass die Kombination von 5-FU mit Salicylsäure (zum Beispiel Verrumal®) der Monotherapie mit Salicylsäure überlegen ist (18). Die durchschnittliche Anwendungsdauer beträgt etwa sechs Wochen. Vulgäre Warzen, insbesondere Dornwarzen an druckbelasteten Stellen, sowie plane juvenile Warzen können so behandelt werden. In der Literatur gibt es eine Reihe von Hinweisen für den Off-label-Use bei Condylomata acuminata. Laut europäischer Leitlinie zur Primärtherapie von Condylomata acuminata ist der Wirkstoff hier jedoch nicht zu empfehlen, da 5-FU an den Schleimhäuten Nekrosen verursacht (20).

Zur Behandlung von Feigwarzen eignet sich Podophyllotoxin. Das Zytokin blockiert die Zellteilung in der Metaphase, wodurch das Warzengewebe abstirbt. Im Tierexperiment zeigt der Wirkstoff teratogene Effekte und sollte deshalb in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewandt werden. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind von der Anwendung ausgenommen. Je nach Medikament ist Podophyllotoxin zugelassen für kleine, umschriebene, nicht entzündliche Feigwarzen bei Männern (zum Beispiel Condylox®, 0,5-prozentige Lösung) beziehungsweise bei Männern und Frauen (zum Beispiel Wartec®, 0,15-prozentige Creme). Der Wirkstoff wird drei Tage lang zweimal täglich aufgetragen. Dann folgen mehrere behandlungsfreie Tage, um schließlich den Behandlungszyklus zu wiederholen.

Hartnäckige Verrucae werden im Off-label-Use mit Bleomycin (zum Beispiel Bleomycin®-Lösung) behandelt. Auch sehr abwehrgeschwächte Patienten können von dem Krebsmedikament profitieren. Bleomycin führt zur Apoptose von Keratinozyten und zur Epidermisabheilung (16). Mittels Stichlanzette wird es in die betroffenen Hautgebiete eingebracht (6).

Auch Retinoide werden im Off-label-Use eingesetzt. Vitamin A-Säure (Tretinoin in Konzentrationen von 0,01 Prozent bis 0,025 Prozent) hemmt die epidermale Proliferation und Ausdifferenzierung. Empfohlen wird topisches Tretinoin besonders bei nicht so stark ausgeprägten planaren Warzen (2). Speziell Kinder sollen davon profitieren (14).

Immunmodulatoren

Der Immune-Response-Modifier Imiquimod ist zur Behandlung von äußerlichen Condylomata im Genital- und Perianalbereich bei Erwachsenen zugelassen (zum Beispiel Aldara®). Imiquimod induziert verschiedene Zytokine, hauptsächlich in Makrophagen, aber auch in Keratinozyten (16). Vor allem stimuliert es die Bildung von Interferon-a. Der Wirkstoff wird dreimal pro Woche nachts auf die Feigwarzen aufgetragen und soll sechs bis zehn Stunden einwirken. Anschließend ist er mit Wasser abzuwaschen. Die Behandlung kann maximal 16 Wochen lang fortgeführt werden. In Schwangerschaft und Stillzeit sollte Imiquimod nicht angewendet werden.

Wie Podophyllotoxin wird auch Imiquimod in den Leitlinien zur Behandlung von Condylomata acuminata zur Eigenbehandlung nach ärztlicher Verordnung empfohlen (11, 17, 20). Während mit Podophyllotoxin schneller Warzenfreiheit erreicht wird, liegt der Vorteil des Immunmodulators in einer niedrigeren Rezidivrate (20). Bei multiplen Warzen im Präputial- oder Analbereich können beide Wirkstoffe schmerzhafte Erosionen hervorrufen (17).

Dagegen hat sich Interferon auf Grund von Nebenwirkungen und fehlender Effektivität nicht bewährt (2, 20). Allerdings wird Interferon-b-Gel (zum Beispiel Fiblaferon®) als Mittel zur ärztlich verordneten Selbsttherapie in den Leitlinien zu Condylomata acuminata genannt (11, 17). Es wird empfohlen bei rezidivierenden Genitalwarzen, nach Abtragung externer genitoanaler Warzen mit dem Elektrokauter oder Laser und bei kleinen, wenig verhornten Läsionen.

Kryotherapie auch daheim

Bisher gehörte die Kryotherapie in die Hand eines erfahrenen Hausarztes. Nun gibt es eine Spraydose zum Hausgebrauch, die nach Herstellerangaben in jeder Drogerie und Apotheke erhältlich sein soll. Der Wirkstoff besteht aus einem Dimethylether- und Propangas-Gemisch. Damit können die Patienten ihre Warze bei minus 57 °C selbst vereisen. Sie soll zehn Tage nach der Vereisung narbenfrei abfallen. Auch Hersteller von Applikatoren für die Arztpraxis, die ein vergleichbares Gasgemisch verwenden, weisen darauf hin, dass die Dermis bei sachgemäßer Anwendung nur gering geschädigt wird. Dabei ist die jeweilige Behandlungsdauer den Hauteigenschaften anzupassen (21). Eine zu intensive Vereisung kann zu Narben, Nerven- und/oder Gewebeschäden führen. Zudem gibt es zahlreiche Ausnahmen, wo der Heimapplikator nicht angewendet werden darf. Ein anderer Ansatz ist die Infrarot-Bestrahlung, die Dermatologen an der Universität Jena an einem kleinen Patientenkollektiv mit gutem Erfolg erprobt haben (22).

Homöopathische Mittel

Homöopathisch kann man Thuja, meist in Potenzen von D3 bis D12, bei Warzen jeglicher Art einnehmen. Das Mittel kann zusätzlich morgens auf die Warze aufgetupft werden (Thuja extern). So soll das Immunsystem gestärkt und die Vermehrung der Hornmasse gehemmt werden. Anwendungsbeschränkungen gelten für Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen.

Haus- und Hexenmittel

Ein altes Hausmittel ist das Schöllkraut (Chelidonium majus). Mit seinem frischen Stängelsaft wird die Warze betupft. Auch die Milch des Löwenzahns (Taraxacum officinale), frischer Zwiebelsaft, Ameisensäure und Teebaumöl werden seit langem eingesetzt. Durchaus einen ernsten Hintergrund hat das Besprechen von Warzen. So sind insbesondere Kinder der Suggestivtherapie zugänglich (14).

Ob weiße Schulkreide, Morgenurin, Speichel, Essig oder Bananenschalen: Zum Wegzaubern gibt es viele Mittel. Schon Mark Twain beschrieb, wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn auszogen, um auf dem mitternächtlichen Friedhof mit Hilfe einer toten Katze Warzen zu beschwören. Bei Vollmond und Geisterstunde soll es auch helfen, eine Schnecke über die Warze kriechen zu lassen oder mit einem Stein darüber zu reiben. Dieser wird anschließend von einer Brücke ins Wasser geschmissen.

Für Warzen gibt es kein Allheilmittel. Nicht zuletzt deshalb sind unzählige Therapieoptionen in Fachliteratur und Laienpresse zu finden. Die Behandlung sollte möglichst nebenwirkungsarm und wenig invasiv sein. Hierzu kann der Apotheker Lokaltherapeutika empfehlen. Sie verlangen jedoch Geduld und Disziplin vom Patienten. Die gute Aufklärung zur richtigen Anwendung und zu Nebenwirkungen sowie der Hinweis auf mögliche Rezidive erhält dabei das Vertrauen des Kunden.

 

Literatur

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  22. Kappler, W., Warzen: Bestrahlen statt besprechen. Pharm. Ztg. 148, Nr. 5 (2003) 52.

 

Die Autorin

Gudrun Heyn ist als freie Wissenschaftsjournalistin in Berlin tätig. Im Anschluss an ihr Geologiestudium war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin und befasste sich mit toxischen Einflüssen aus Grundwässern. Nach der Promotion arbeitete sie in verschiedenen Forschungseinrichtungen, darunter am Kernforschungszentrum Karlsruhe und beim Niedersächsischen Landesamt für Bodenforschung. Sie hatte Lehraufträge an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Freien Universität Berlin. In Fachpublikationen veröffentlichte sie Ergebnisse eigener Forschungen. Seit ihrer Ausbildung als Journalistin schreibt Dr. Heyn für Fachzeitschriften über aktuelle Themen aus Medizin und Pharmazie.

 

Anschrift der Verfasserin:
Dr. Gudrun Heyn
Ferbitzer Weg 33 B
13591 Berlin
gheyn@gmx.de
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E-Mail: redaktion@govi.de


Beitrag erschienen in Ausgabe 47/2004

 

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