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EuGH: Apothekermedien werden politischer

POLITIK & WIRTSCHAFT

 
EuGH

Apothekermedien werden politischer


Von Daniel Rücker / Die Apotheken-Kundenmagazine beziehen Stellung: Statt Werbung für die »Apotheken Umschau« zu schalten, informiert der Wort und Bild Verlag künftig zur besten Sendezeit über den Stellenwert der Apotheken im deutschen Gesundheitssystem. Anlass ist das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Preisbindung für Rx-Arzneien.

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Rund zwei Monate nach dem EuGH-Urteil hat der Wort und Bild Verlag seine Werbeaktivitäten in der ARD umgestellt. Bislang sahen TV-Zuschauer vor der Tagesschau um 20 Uhr Werbung für die Zeitschrift »Apotheken Umschau«. Ab Mittwoch um 20 Uhr gibt es einen neuen Spot. Der Verlag dankt in einem einminütigen Clip den mehr als 150 000 Beschäftigten in den 20 000 Apotheken. Mit 60 Sekunden ist die Werbung für Apotheken bemerkenswert lang und vermutlich auch ziemlich teuer.



Leistungen der Apotheken

 

Thema des Spots sind die Leistungen der Apothekenmitarbeiter, die sich zu jeder Tageszeit um die Gesundheit ihrer Patienten kümmern, vom kleinen Kind über Mütter und Väter bis hin zu Senioren.

 

Als Anlass für diese Aktion nennt Wort-und-Bild-Geschäftsführer Andreas Arntzen die aktuelle Diskussion über die Relevanz der Apotheke vor Ort, die als Konsequenz aus dem EuGH-Urteil zur Preisbindung für rezeptpflichtige Arzneimittel entbrannt ist. »Man nimmt es als gegeben hin, dass Nacht für Nacht etwa 1300 Apotheken 20 000 Patienten mit lebenswichtigen Arzneimitteln versorgen. Wir zeigen, dass es nicht selbstverständlich ist und dass wir diesen Service nicht verlieren wollen«, so Arntzen. Interessierte Verbraucher können den Spot jederzeit unter www.danke-apotheke.de abrufen. Hier finden sie auch weitere Hintergrundinformationen und ein Making-of.

 

Seit dem EuGH-Urteil ist auch die Neue Apotheken Illustrierte politischer geworden. Die Kundenzeitschrift aus der Avoxa-Mediengruppe und die Website www.aponet.de informierten seit dem 19. Oktober in mehr als zehn Beiträgen über die Entscheidung der Luxemburger Richter und deren Konsequenzen für die Arzneimittelversorgung. /



Beitrag erschienen in Ausgabe 50/2016

 

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