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Smog-Glocke über China: Alarmstufe «Gelb» ausgerufen

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Smog-Glocke über China: Alarmstufe «Gelb» ausgerufen
 


Der schlimmste Smog dieses Jahres hat Peking und andere Metropolen Chinas eingehüllt. Die US-Botschaft in der chinesischen Hauptstadt warnte heute vor einer «gefährlich» hohen Schadstoffbelastung. Am Vorabend hatten die Behörden für viele Millionen Menschen im Norden und Osten des Landes die Alarmstufe «Gelb» ausgerufen. Die Sichtweite fiel mancherorts auf wenige hundert Meter.
 
Nach relativ guten Luftwerten im Januar und Februar kehrt der Smog ausgerechnet zu Beginn der wichtigsten politischen Saison des Jahres zurück: Tausende Delegierte sind seit Donnerstag in Peking zu den «zwei Sitzungen» versammelt, wie die Jahrestagungen der beratenden Konsultativkonferenz und des Volkskongresses genannt werden. Die Plenarsitzung des Parlaments wird morgen eröffnet.
 
Der Luftindex für den gefährlichen Feinstaub (PM2,5) erreichte in der Nacht zu heute den Spitzenwert von 452 und lag am Vormittag noch bei 379. Das ist 15-mal so viel wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt. Den WHO-Grenzwert von 25 erreichen deutsche Großstädte fast nie.
 
Trotz der hohen Luftbelastungen galt nur die dritthöchste Alarmstufe «Gelb» für Regionen im Norden und Osten mit den Metropolen Peking, Tianjin und den Provinzen Hebei, Henan, Shandong, Jiangsu und Liaoning. Nachdem im Dezember in Peking erstmals und gleich zweimal die höchste Alarmstufe «Rot» mit Schulschließungen und Fahrverboten ausgerufen worden war, wurden im Februar die Kriterien erhöht, so dass jetzt erst später Alarm geschlagen wird.
 
04.03.2016 l dpa
Foto: Fotolia/pascalkphoto
 

 

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