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EU macht Geld für Infektionskrankheiten locker

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EU macht Geld für Infektionskrankheiten locker
 


Die Europäische Union (EU) stockt mit 100 Millionen Euro ihren sogenannten Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria auf. Ziel ist es, mit der Summe von nun insgesamt 470 Millionen Euro in den nächsten Jahren 8 Millionen Menschenleben zu retten und bis zu 300.000 Infektionen zu verhindern. Laut der Europäischen Kommission sollen die Krankheiten bis 2030 ganz ausgelöscht sein.
 
Neven Mimica, Kommissar für internationale Zusammenarbeit, sagte heute in Brüssel: «Zu den deutlichen Lehren aus dem Ebola-Ausbruch in Westafrika zählt die Einsicht in die Notwendigkeit, die Gesundheitssysteme in den Entwicklungsländern zu stärken, damit übertragbare Krankheiten für immer unter Kontrolle gebracht werden können.» Europa spiele eine Führungsrolle, wesentliche Gesundheitsverbesserungen auf globaler Ebene voranzubringen. Gleichermaßen fordert Mimica andere internationale Geldgeber auf, ebenfalls ihre Beiträge zu erhöhen, um «den besonderen Bedürfnissen von Frauen, Mädchen und anderen betroffenen Bevölkerungsgruppen besser Rechnung zu tragen.» (je)
 
03.03.2016 l PZ
Foto: Fotolia/Bumann
 

 

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