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Mikrozephalie durch Zika: USA und Brasilien wollen Klarheit

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Mikrozephalie durch Zika: USA und Brasilien wollen Klarheit
 


Brasilien und die USA wollen im Bundesstaat Paraná nun 800 Frauen und ihre Babys untersuchen, um möglichst schnell Gewissheit darüber zu erlangen, ob das Zika-Virus bei einer Infizierung von Schwangeren Mikrozephalie bei deren ungeborenen Kindern auslösen kann. Das teilte die Nachrichtenagentur dpa am 16. Februar mit.
 
Das Forscherteam umfasse unter anderem 17 Experten der US-amerikanischen Seuchenbehörde CDC sowie neun Fachleute des brasilianischen Gesundheitsministeriums. Die Untersuchung sei auf eine Dauer von 50 Tagen angelegt, mit Ergebnissen sei somit im April zu rechnen. Auch die Europäische Union wolle die Erforschung des Zika-Virus mit zehn Millionen Euro unterstützen, erklärte Brasiliens Gesundheitsminister Marcelo Castro gegenüber der dpa.  
 
Wegen der rasanten Ausbreitung des Zika-Virus wird nach Angaben der Nachrichtenagentur nun auch die Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Chan, nach Brasilien reisen. Sie werde in der Zeit vom 22. bis zum 24. Februar dort Vertreter der Regierung und von Gesundheitsbehörden treffen, darunter Brasiliens Außenminister Mauro Vieira und die amerikanische WHO-Chefin Carissa F. Etienne.
 
Zudem habe die WHO heute in Genf bekannt gegeben, dass sie mit einem internationalen Aktionsplan die rasante Ausbreitung des Zika-Virus bremsen will, so die dpa. Erkrankte sollten verbesserte medizinische Betreuung erhalten und die Entwicklung eines Impfstoffes solle schneller vorangebracht werden. Die Strategie umfasse auch Hilfe im Kampf gegen die Überträger- Mücken sowie eine bessere Aufklärung über Risiken einer Infektion. Die Kosten der Maßnahmen lägen bei rund 50 Millionen Euro. (ke)
  
17.02.2016 l PZ/dpa
Foto: CDC/Collins
 

 

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