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Debatte um Blutspenden von Heimkehrern aus Zika-Gebieten

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Debatte um Blutspenden von Heimkehrern aus Zika-Gebieten
 


Die Gefahr, sich über Blutspenden mit Zika-Viren zu infizieren, ist in Deutschland äußert gering. Die Zika-Gebiete seien relativ deckungsgleich mit denen von Malaria, erklärte die Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Susanne Stöcker heute. Wer von dort zurückkomme, dürfe ohnehin sechs Monate lang kein Blut spenden. Nun werde geprüft, welche Länder wegen des Zika-Virus ebenfalls ausgeschlossen werden. In den USA, Frankreich und Großbritannien unterlägen Reisende aus Zika-Gebieten bei der Blutspende bereits einer Karenzzeit von 28 Tagen.

 

Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) möchte sichergehen: Im Blutspendedienst Nord-Ost, der die Bundesländer Berlin, Hamburg, Brandenburg, Sachsen und Schleswig-Holstein umfasst, dürfen Heimkehrer aus Zika-Gebieten ebenfalls für vier Wochen kein Blut spenden. DRK-Sprecherin Kerstin Schweiger geht davon aus, dass auch die übrigen Bundesländer entsprechende Sicherheitsmaßnahmen ergreifen werden. Das sei jedoch den einzelnen Diensten überlassen. Das Zika-Virus wird vor allem durch tropische Mücken übertragen, wurde aber auch im Blut, Speichel und Sperma nachgewiesen.

 

08.02.2016 l dpa

Foto: Fotolia/Gina Sanders

 

 

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