Die Zeitschrift der deutschen Apotheker

 

Pharmazeutische Zeitung

 

PTA-Forum

 

PZ-Akademie

 

DAC/NRF

 

Schminke und Kostüme: Gefahrlos Spaß an Karneval

NACHRICHTEN

 
Schminke und Kostüme: Gefahrlos Spaß an Karneval
 


Farb- und Konservierungsstoffe in Karnevalsschminke sowie schädliche chemische Substanzen in Kostümen können die Gesichts- und Körperhaut reizen. Davor warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und gibt einige Hinweise, um einen sicheren Gang zum Karneval zu ermöglichen.
 
So rät die Verbraucherzentrale zu Karnevalsschminke aus der Naturkosmetik, die frei von synthetischen Inhaltsstoffen ist, welche sowohl die Haut, als auch die Umwelt belasten könnten. Sie sei am BDIH- oder dem NATURE-Siegel zu erkennen und im Bioladen oder teilweise auch in Drogeriemärkten erhältlich. Zudem solle man sich immer nach den Inhaltsstoffen der Schminke erkundigen. Diese sind entweder auf der Verpackung abgedruckt oder es liegt eine Liste mit den Inhaltsstoffen im Geschäft aus. Des Weiteren sei es ratsam, zu Vollschminke mit Wasser statt Fett zu greifen. Diese dichte die Poren nicht ab und führe nicht so schnell zu Hautunreinheiten wie Farben auf Paraffinbasis, so die Verbraucherzentrale.
 
Bei Kunststoffmasken für das Gesicht solle darauf geachtet werden, dass diese keine starken Gerüche ausströmen, denn diese seien ein Hinweis auf gesundheitsschädliche Stoffe. Kostüme aus Polyester oder Nylon könnten zudem leicht Feuer fangen. Außerdem sei es ratsam, zum Schutz vor Schadstoffen eine weitere Kleidungsschicht unter dem Kostüm zu tragen.
 
Bei bunten oder speziell geformten Kontaktlinsen ist laut Verbraucherzentrale sorgfältige Hygiene besonders wichtig. Die Linsen sollten nicht zu lange getragen werden, denn Farben und Muster könnten die Linsen luftdicht machen und so die Hornhaut des Auges aufquellen lassen. Damit die Sehfähigkeit keinen Schaden nimmt, sei es ratsam, vor dem Tragen ein Optiker oder Augenarzt zu befragen. (cd)
 
26.01.2016 l PZ
Foto: Fotolia/Dan Race
 

 

Das könnte Sie auch interessieren

 

 

Weitere Nachrichten

 


Plastikmüll: Apotheker rufen zum Verzicht auf Tüten auf

Deutschlands Apotheker wollen Kunststofftragetaschen nicht mehr kostenlos abgeben und ihre Kunden zum Verzicht aufrufen, wie die ABDA –...



Abnehmen: Energiedichte entscheidet

Wer abnehmen will, sollte auf die Energiedichte seiner Ernährung achten. Professor Dr. Johannes Erdmann von der Hochschule...



Studie: Zika nicht allein durch Schädelfehlbildung erkennbar

Das mysteriöse Zika-Virus lässt sich bei Neugeborenen nicht allein durch Schädelfehlbildungen erkennen. Das ist das Ergebnis einer...



Kammer Brandenburg kürzt ABDA-Beitrag

Die Kammerversammlung der Apothekerkammer Brandenburg hat heute beschlossen, ihren Beitrag zur ABDA – Bundesvereinigung Deutscher...

 
 

TK-Gesundheitsreport 2016: Kinder halten gesund
Menschen der sogenannten Sandwichgeneration zwischen 30 und 44 Jahren müssen Karriere, Kinder, Hausbau und oft auch die Pflege der Eltern...

Urteil: Pharmagroßhändler sind beim Preisnachlass beschränkt
Arzneimittel-Großhändler dürfen sich nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Bamberg nur begrenzt gegenseitig im Preisnachlass überbieten....

Glyphosat: EU-Kommission verlängert Zulassung
Die EU-Kommission verlängert die Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat in Europa um bis zu 18 Monate. Das teilte...

Monsanto pokert weiter mit Bayer
Der von Bayer umworbene US-Saatgutspezialist Monsanto lässt sich bei der Milliarden-Offerte des Konkurrenten nicht in die Karten schauen....

Tätowierungen: Minister will Risiken minimieren
Tätowierungen in Deutschland sollen sicherer werden. Der für den gesundheitlichen Verbraucherschutz zuständige Bundesminister Christian...

Steigende Haftpflicht: Hebammen fordern dauerhafte Lösung
Die Hebammen in Deutschland sehen sich nach wie vor von steigenden Haftpflichtprämien in ihrer Existenz bedroht. Sie fordern dauerhaft...

Glyphosat: Gnadenfrist erzürnt Umweltschützer und Industrie
Umweltschützer und Pestizid-Hersteller haben den Kompromiss bei der Zulassung des Unkrautkillers Glyphosat kritisiert. Beide Seiten...

Keine Panik wegen Rx-Boni: Preisverordnung bleibt
«Nach den jüngsten Entwicklungen am Europäischen Gerichtshof gilt es, Augenmaß und Sachverstand an den Tag zu legen. Panikmache ist nicht...

Noch mehr Meldungen...












DIREKT ZU