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Gute Vorsätze für 2016: Weniger Stress auf Platz eins

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Gute Vorsätze für 2016: Weniger Stress auf Platz eins
 


Weniger Stress – das steht laut einer Umfrage für viele Menschen ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze für das neue Jahr. In einer Befragung des Meinungsforschungsinstitutes Forsa gaben 62 Prozent an, mehr für ein stressfreieres Leben tun zu wollen. Fast genauso viele (61 Prozent) wünschten sich mehr Zeit mit der Familie und Freunden, 59 Prozent erklärten, sich öfter bewegen zu wollen. Das teilte die DAK-Gesundheit als Auftraggeber der Studie heute in Hamburg mit.

 

Jeweils mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Befragten möchte eine gesündere Ernährung und mehr Zeit für sich selbst. Klassische Vorsätze wie Abnehmen oder Tabakverzicht rangierten auf den hinteren Plätzen. Fast jeder Dritte (31 Prozent) gab an, sparsamer werden zu wollen. Den Fernseher öfter ausgeschaltet zu lassen, haben sich 18 Prozent vorgenommen. 16 Prozent wollen öfter die Finger von Handy, Internet oder Computer lassen. Auf Alkohol wollen 14 Prozent verzichten.

 

Die Hitliste der guten Vorsätze gibt es jedes Jahr. Dabei ist die Top Ten seit Jahren nahezu unverändert. Doch werden die persönlichen Ziele auch eingehalten? 39 Prozent der Befragten erinnerten sich noch an ihre Vorsätze vom vergangenen Jahr. Die Hälfte (50 Prozent) der Menschen, die sich etwas vorgenommen hatten, hielt länger als drei Monate durch. Vor allem Männer (57 Prozent) bewiesen laut Studie Willensstärke. Bei den Frauen waren es 43 Prozent.

 

«Lieber weniger realistische Ziele setzten und diese auch erreichen, als zu viele utopische Vorhaben verfolgen. Das motiviert und erhöht die Chancen erheblich, auf längere Sicht dranzubleiben», empfiehlt DAK-Medizinerin Elisabeth Thomas. Besonders die Menschen im Osten Deutschlands zeigten Durchhaltevermögen: Dort hielten sich 57 Prozent länger als drei Monate an ihre guten Vorsätze. Im Westen waren es dagegen 48 Prozent.

 

Der Antriebsmotor für ein gesünderes Leben ist für die meisten (62 Prozent) laut Umfrage die persönliche Empfindung. Für fast jeden Zweiten (47 Prozent) wäre eine akute Erkrankung der Grund. Mehr als jeder Dritte (38 Prozent) gab an, auf eine Aufforderung des Partners zu reagieren. Noch mehr (45 Prozent) bezeichneten den Rat eines Arztes als motivierend.

  

21.12.2015 l dpa

Foto: Fotolia/Dasha Petrenko

 

 

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