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Service: Flüchtlinge in der Apotheke

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Service

Flüchtlinge in der Apotheke


PZ / Sprachprobleme sind eine der größten Widrigkeiten, die es im Umgang mit arabischen Flüchtlingen zu überwinden gilt. Vor allem in der Apotheke, wo es darum geht, Arzneimittel richtig anzuwenden, ist eine klare Verständigung unerlässlich.


Die PZ hat einen zweiseitigen Fragebogen in deutscher und arabischer Sprache erstellt, mit dem die wichtigsten Informationen zur Einnahme und richtigen Dosierung eines Arzneimittels vermittelt werden können. So kann dem Kunden durch Ankreuzen der entsprechenden Felder zum Beispiel erklärt werden, dass er das Medikament einmal, zweimal oder dreimal täglich einnehmen soll und dass er es nüchtern beziehungsweise zum Essen anwenden sollte. Des Weiteren können ihm wichtige Hinweise wie »das Medikament ist kühl zu lagern« gegeben werden. Unter anderem kann mithilfe des Fragebogens auch geklärt werden, dass das Arzneimittel erst bestellt oder erst angefertigt werden muss und am nächsten Tag abgeholt werden kann. Der Fragebogen befindet sich im Serviceteil der Druckausgabe auf den Seiten 111 und 113 und auf dieser Website zum Download (siehe unten).

 

Weitere Serviceangebote für arabische Flüchtlinge bietet www.aponet.de. Auf der Website befindet sich unter anderem ein auf Arabisch geschriebener Artikel, der erklärt, warum in Deutschland alle wichtigen Arzneimittel nur in Apotheken vorrätig sind, wer sie bezahlt und warum sie nur vom Arzt verordnet werden dürfen. /





Beitrag erschienen in Ausgabe 43/2015

 

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