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Umfrage: Die PKA als Auslaufmodell?

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Umfrage: Die PKA als Auslaufmodell?
 


Sechs von zehn Apothekern sind der Ansicht, dass der Bedarf an pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten (PKA) zukünftig weiter zurückgehen wird. Das ergab eine nicht repräsentative Umfrage des Instituts für Handelsforschung (IfH) in Köln, an der 284 Apotheker teilnahmen. Nur jeder Vierte von ihnen bot selbst Ausbildungsplätze an. Auf diese Stellen ging die Anzahl der Bewerber zurück, bemerkten 63 Prozent der Befragten. Die Qualität der Bewerber verschlechtere sich zudem, gaben 69 Prozent an. Es fehle offensichtlich an Klasse und Masse, konstatiert das IfH.

Tatsächlich werden immer weniger PKA in den Apotheken ausgebildet. Waren es nach Angaben der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände 2012 noch 4244 Auszubildende bundesweit, fiel die Zahl im vergangenen Jahr auf 3903. Das entspricht einem Rückgang um 8 Prozent. Die Zahl der berufstätigen PKA und Apothekenhelfer blieb dagegen fast konstant bei rund 33.220 Beschäftigten.

Als einen Grund für den Rückgang der Auszubildenden nennt das IfH, dass Apotheken verstärkt pharmazeutisches Personal wie PTA und Apotheker einsetzen. PKA dürfen Patienten nicht pharmazeutisch beraten und übernehmen hauptsächlich Aufgaben in der Warenwirtschaft. Die Apothekerkammern werben jedoch weiterhin für den Beruf. «Der Beruf PKA ist interessant, vielfältig und zukunftssicher. PKA sind für den Apotheker wertvolle Mitarbeiter, da sie ihn im Management der Apotheke unterstützen und entlasten», hatte die damalige Präsidentin der Bundesapothekerkammer Erika Fink zur Änderung der Ausbildungsordnung 2012 gesagt. (db)
 
Lesen Sie dazu auch
Informationen der ABDA zum Berufsbild PKA (externer Link)
 
07.07.2014 l PZ
Foto: Fotolia/Tyler Olson
 

 

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