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COPD: Zulassung für Umeclidinium

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COPD: Zulassung für Umeclidinium
 


Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat dem COPD-Medikament Umeclidiniumbromid (Incruse®) die Zulassung erteilt. Indiziert ist das langwirksame Anticholinergikum zur einmal täglichen Behandlung bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), teilt Hersteller Glaxo-Smith-Kline (GSK) in einer Presseinformation mit. Umeclidinium wird einmal täglich in der empfohlenen Dosierung von 55 Mikrogramm  über den Inhalator Ellipta® inhaliert.

Die EU-Zulassung beruht auf den Ergebnissen von sieben Phase-III-Studien mit mehr als 2500 COPD-Patienten.  Erlaubt war die Fortsetzung der Therapie mit inhalativen Corticosteroiden, hingegen mussten langwirksame Bronchodilatoren bis auf die Studienmedikation abgesetzt werden. Umeclidinium verbesserte im Vergleich zu Placebo signifikant die Lungenfunktion. Ferner verbesserten sich Gesundheitsstatus und das Dyspnoeempfinden. Unerwünschte Wirkungen waren mit denen in der Placebogruppe vergleichbar.

Langwirksame Anticholinergika (LABA)  sind ein wichtigstes Standbein der inhalativen Bronchodilatator-Therapie bei COPD. Standard in der Behandlung  sollen fixe Kombinationen mit langwirksamen Muscarinantagonisten (LAMA) werden. Der Verzicht auf Corticosteroide soll zu einer besseren Compliance und Krankheitskontrolle führen. Erst kürzlich erhielt  das Präparat Anoro® (GSK) mit dem LAMA Umeclidiniumbromid und dem LABA Vilanterol die Zulassung. Das Pulver zur Inhalation kommt in der Dosierung 55/22 Mikrogramm im Ellipta-Inhaler auf den Markt. Novartis hat in der gleichen Indikation die LABA/LAMA-Kombination Ulunar® auf den Markt gebracht. Das Präparat enthält 85 Mikrogramm  Indacaterol und 43 Mikrogramm  Glycopyrroniumbromid und nutzt die Breezhaler®-Technologie. (kg)
 
06.05.2014 l PZ
Foto: GSK
 

 

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