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BPI: Gemeinsam für eine optimale Therapie

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BPI: Gemeinsam für eine optimale Therapie
 


Es gab Zeiten, da fielen die Grußworte der Marktpartner zur Eröffnung der Expopharm wenig herzlich aus. In diesem Jahr war von Missstimmung nichts zu spüren. Das galt ganz besonders für die kurze Rede von Professor Michael Popp (Foto). Der stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) warb für eine noch intensivere Kooperation von Apothekern und pharmazeutischen Herstellern. Für Popp sind die Apotheker ein wesentlicher Faktor für eine optimale Arzneimitteltherapie: «Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass gerade die Zusammenarbeit von Apothekerschaft und pharmazeutischer Industrie eine zentrale Bedeutung haben kann. Für uns als Industrie ist es von immenser Wichtigkeit, auf die Kompetenz des Apothekers vertrauen zu können», sagte er. Arzneimittel seien zu wichtig und zu erklärungsbedürftig, um in Drogeriemärkten verkauft zu werden. Nur die Kompetenz des Apothekenteams garantiere eine optimale Anwendung der Arzneimittel.
 
Popp warnte davor, Arzneimittel zu verramschen, sie mit Rabatt zu verkaufen. Gesundheit habe ihren Preis, das sei unbestritten. Die Menschen in Deutschland wüssten dies und seien deshalb auch bereit, einen angemessenen Preis für Arzneimittel und andere Gesundheitsleistungen zu bezahlen. Die «Geiz-ist-geil-Mentalität» passe nicht zur Gesundheit.
 
Der BPI-Vize unterstützt deshalb auch die Strategie der Apotheker, sich von Supermärkten oder Drogerien klar abzugrenzen. Popp: «Man sollte sich schon sehr genau überlegen, ob eine Apotheke den Eindruck eines Supermarktes haben sollte oder ob man sich nicht doch auf das Kernprodukt Arzneimittel fokussieren sollte, um deutlich zu machen, dass man mehr Kompetenz hat als andere.» (dr)        
 
18.09.2013 l PZ
Foto: PZ/Müller
 

 

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