Die Zeitschrift der deutschen Apotheker

 

Pharmazeutische Zeitung

 

PTA-Forum

 

PZ-Akademie

 

DAC/NRF

 












DIREKT ZU

 


NACHRICHTEN

 
Krebsstudie: Unbekannte Faktoren oder Zufall
 
Die Strahlung normal arbeitender Atomkraftwerke kann nach Einschätzung von Experten nicht zur Erklärung der erhöhten Zahl von Krebsfällen von Kindern in deren Umgebung herangezogen werden. Dies geht aus einer Erklärung des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz hervor. Dessen Forscher veröffentlichen in diesen Tagen im «International Journal of Cancer» sowie im «European Journal of Cancer» gleich zwei Publikationen über ihre entsprechende neue Studie. Die Untersuchung hatte am Wochenende die Debatte über mögliche Gesundheitsgefahren von Atomkraftwerken wieder aufflammen lassen. Die Erklärung der Forscher fasst die Resultate so zusammen: «In Deutschland findet man einen Zusammenhang zwischen der Nähe der Wohnung zu einem Kernkraftwerk und der Häufigkeit, mit der Kinder vor ihrem fünften Geburtstag an Krebs und besonders an Leukämie erkranken.» Allerdings erlaube die Studie keine Aussage über die Ursachen: «So kommt nach dem heutigen Wissensstand Strahlung, die von Kernkraftwerken im Normalbetrieb ausgeht, als Ursache für die beobachtete Risikoerhöhung nicht in Betracht», schreiben die Forscher. «Denkbar wäre, dass bis jetzt noch unbekannte Faktoren beteiligt sind oder dass es sich doch um Zufall handelt.»

10.12.2007 l dpa
 

 

Das könnte Sie auch interessieren

 

 

Weitere Nachrichten

 

Pflege-Klage: Koalition hält dagegen

Vertreter der Großen Koalition haben gelassen auf den Plan des Sozialverbandes VdK reagiert, eine schnelle Reform des Pflegesystems vor dem...

MCP-Tropfen: Neuer Rezepturhinweis erstellt

Das DAC/NRF hat einen neuen Rezepturhinweis zur Herstellung von MCP-Tropfen online gestellt. Hintergrund ist die gestiegene Nachfrage nach...

Apotheken: Umsatzwachstum im ersten Quartal

Deutsche Apotheken haben in den ersten drei Monaten des Jahres einen Gesamtumsatz von rund 7,4 Milliarden Euro erzielt. Das sind 6,3...

Kassen: Patienten haben Recht auf Beratung

Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat die Apotheker aufgefordert, ihrer Beratungspflicht angemessen...

 
 

Herzinfarkt: Meistens kann geholfen werden
Nach einem Herzinfarkt sterben vier Prozent der Patienten im Krankenhaus. Mit diesem Wert stehe Deutschland im europäischen Vergleich gut...

Stiftung Warentest: Apothekenberatung gut bis ausreichend
Die Stiftung Warentest hat mal wieder stichprobenartig die Beratung in Apotheken überprüft. Die Ergebnisse erscheinen heute im Magazin...

AstraZeneca: Generika-Konkurrenz drückt Quartalsergebnis
Generika machen dem britisch-schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca weiterhin zu schaffen. Im ersten Quartal 2014 ging der Gewinn im...

Pflege: Verband will vors Verfassungsgericht ziehen
Der Sozialverband VdK will wegen «grundrechtswidriger Zustände» im deutschen Pflegesystem das Bundesverfassungsgericht anrufen. Mit zehn...

Novartis: Erstes Quartal mit dickem Plus
Hohe Nachfrage aus den Schwellenländern und der Verkauf des Bluttransfusionsgeschäfts haben dem schweizerischen Pharmakonzern Novartis im...

Tamiflu: Linke wollen Einlagerung stoppen
Nach der ernüchternden Bewertung der Grippemittel Tamiflu und Relenza durch die renommierte Cochrane Collaboration fordert die Linkspartei,...

Kardiologe: Gesundheit sollte Schulfach werden
Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK), Prof. Dr. Christian W. Hamm, hat mehr gesundheitliche Aufklärung an den...

USA: Erster Antikörper gegen Magenkrebs
In den USA ist erstmals ein monoklonaler Antikörper zur Behandlung von fortgeschrittenem oder metastasenbildendem Magenkrebs zugelassen...

Masern: Spezifischer Polymerasehemmer in Entwicklung
Im Tierversuch haben Wissenschaftler eine neue Substanz erfolgreich gegen ein Virus getestet, das dem Masernerreger ähnelt. Der...

Noch mehr Meldungen...