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Noro-Viren: Experten befürchten Infektionswelle
 
Ärzte warnen für den anstehenden Winter vor einer Noroviren-Epidemie. «Es muss mit einem Rekordstand gerechnet werden», sagte der Leiter des Zentrallabors am Klinikum Augsburg, Werner Ehret, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Kennzeichen einer solchen Infektion seien Brechdurchfall und Magenkrämpfe, die meist ohne Fieber aufträten. Einen zuverlässigen Schutz vor einer Ansteckung mit den Noroviren gebe es nicht, sagte Ehret. «Die Übertragung geht leider Gottes sehr schnell.» Für ältere und geschwächte Menschen können die Viren lebensgefährlich werden. Es gibt keinen Impfschutz. Noroviren verbreiteten sich über Tröpfcheninfektion. «Das Virus wird zum Beispiel über kontaminierte Hände oder auch Lebensmittel übertragen», sagte Ehret. Allerdings könne man das Risiko, krank zu werden, keinesfalls an bestimmten Nahrungsmitteln festmachen. Neben Magen- und Darmproblemen könnten auch Kopf-, Glieder- und Halsschmerzen zu den Symptomen gehören. «In der Regel sind die Patienten sehr krank.» Eine Vorsichtsmaßnahme könne sein, immer die Hände zu desinfizieren. Während gesunde Menschen die Noroviren gewöhnlich leicht verkraften können, kann die Krankheit für ältere und geschwächte Menschen sogar tödlich enden, etwa durch ein Austrocknen des Körpers.

07.12.2007 l dpa
 

 

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