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Deutscher Apothekertag: Diskussionsforum zur Berufspolitik

POLITIK & WIRTSCHAFT

 
Deutscher Apothekertag

Diskussionsforum zur Berufspolitik


Von Ralf Denda / Die ABDA will sich weiter sukzessive neuen Wegen in der Kommunikation öffnen. Im September findet der Deutsche Apothekertag 2013 in Düsseldorf statt. In diesem Rahmen soll in einem neu konzipierten Diskussionsforum intensiv über die zukünftige Ausrichtung der Berufspolitik diskutiert werden.

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Offiziell heißt es »Diskussionsforum zur zukünftigen Ausgestaltung der Berufspolitik«. So steht es in der Tagesordnung des Deutschen Apothekertages 2013, angesetzt für Donnerstag, den 19. September von 9 bis 12 Uhr auf dem Messegelände in Düsseldorf. Wie der Titel bereits verrät, ist für diese drei Stunden vorgesehen, mit möglichst vielen deutschen Apothekern zu diskutieren – unter anderem über die Entwicklung eines neuen Leitbildes und die damit verbundenen berufspolitischen Themen wie Versorgungsqualität, flächendeckende Versorgung, Nachwuchsförderung, Berufsausbildung und Honorierungssystematik.

 

Das Diskussionsforum ist dabei der Rahmen für Fragen, Informationen und Diskussionen, es dient keiner Beschlussfassung – weshalb es auch nicht Teil der Hauptversammlung ist. Für Beschlussfassungen kann und soll wie gewohnt die Hauptversammlung der Deutschen Apothekerinnen und Apotheker genutzt werden.

 

Eingeladen sind alle an der zukünftigen Ausrichtung der Berufspolitik der ABDA Interessierten, in erster Linie selbstverständlich die Apotheker. Geleitet wird die Veranstaltung durch den Präsidenten der ABDA beziehungsweise durch einen von ihm benannten Vertreter. Er legt den Verlauf der Veranstaltung fest und steht für Fragen und für die Diskussion bereit. Gleiches gilt für den ABDA-Vizepräsidenten, weitere Mitglieder des Vorstandes und insbesondere Vertreter der ABDA-Arbeitsgruppe Leitbild, die ihre Arbeitsergebnisse der letzten Monate zur Diskussion stellen wird.

 

Keine Veranstaltung funktioniert ohne Regeln, zumindest nicht, wenn die Interessierten profitieren wollen. Deswegen wurden die im Kasten aufgeführten kurzen Regularien aufgestellt. Demnach sind alle Apotheker redeberechtigt, soweit dies im Rahmen der einzelnen Diskussionspunkte zeitlich möglich ist. Bei konkretem Bedarf kann der Sitzungsleiter auch weiteren Personen das Wort erteilen. Um möglichst vielen Apothekern eine Beteiligung zu ermöglichen, soll darauf geachtet werden, dass einzelne Redebeiträge einen gewissen zeitlichen Rahmen nicht übersteigen.

 

Für die Moderation der Veranstaltung konnte Elmar Esser gewonnen werden. Mit seiner langjährigen Berufserfahrung als Kommunikationsfachmann bei der ABDA und als selbstständiger Berater für Gesundheitskommunikation ist er einem breiten Kreis als fundierter Kenner der Apothekenszene bekannt.

 

Innovative Wege der Kommunikation werden mit dem Livestream der Veranstaltung beschritten. Über die Homepage der Pharmazeutischen Zeitung (PZ) unter pharmazeutische-zeitung.de können sich interessierte Apotheker einloggen und so die Diskussionen von jedem Ort aus live verfolgen. Um darüber hinaus möglichst allen Apothekern auch eine aktive Teilnahme an der Diskussion zu ermöglichen, wird zudem auf der PZ-Homepage ein Kommunikationsfeld eingerichtet. Damit können themenbezogene Fragen von überall in Deutschland direkt in das Diskussionsforum gesendet werden. Die Fragen sollen dann thematisch sortiert und vor Ort in die Diskussion eingebracht werden. /

 


Regelungen für den Ablauf des Diskussionsforums zur Berufspolitik

  1. Die Veranstaltung dient der Information, dem Austausch und der Diskussion zwischen den Teilnehmern des Deutschen Apothekertages zu aktuellen, die Apothekerschaft betreffenden Fragen. Sie ist nicht Teil der Hauptversammlung der deutschen Apothekerinnen und Apotheker. Beschlussfassungen oder sonstige Abstimmungen über die Inhalte der Veranstaltung erfolgen nicht. Die Veranstaltung wird als Livestream auf der Internetseite der Pharmazeutischen Zeitung übertragen.
     
  2. Teilnahmeberechtigt sind alle an der zukünftigen Ausrichtung der Berufspolitik der ABDA Interessierten. Unabhängig davon richtet sich das Rederecht nach Ziffer 5.
     
  3. Vorsitzender und Leiter der Veranstaltung ist der Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände oder ein von diesem bestimmter haupt- oder ehrenamtlicher Vertreter der ABDA.
     
  4. Der Verlauf der Veranstaltung wird von deren Vorsitzendem festgelegt. Dieser kann sich zu seiner Unterstützung, insbesondere hinsichtlich der Moderation und des Führens einer Rednerliste, weiterer Personen bedienen.
     
  5. Der Vorsitzende oder der von ihm benannte Vertreter/Moderator erteilt zu dem jeweiligen Diskussionspunkt das Wort. Bei der anschließenden Aussprache haben alle Apotheker ein Rederecht, soweit dies im Rahmen der einzelnen Diskussionspunkte zeitlich möglich ist. Der Vorsitzende beziehungsweise der Vertreter/Moderator kann auch weiteren Personen das Wort erteilen. Über die Reihenfolge der Redebeiträge entscheidet der Vorsitzende oder der von ihm benannte Vertreter/Moderator.
     
  6. Die Redner sind gehalten, sich im Sinne einer Beteiligung möglichst vieler Teilnehmer in ihren Ausführungen kurz zu fassen und sollen nicht länger als drei Minuten ununterbrochen sprechen. Der Vorsitzende oder eine von diesem beauftragte Person macht Redner, die nicht zur Sache sprechen oder den Fortgang der Veranstaltung in anderer Weise behindern, hierauf aufmerksam und kann sie zur Ordnung rufen. Im Wiederholungsfall kann er ihnen nach vorheriger Androhung das Wort entziehen und bei erheblichen Störungen die Veranstaltung unterbrechen oder einen Saalverweis aussprechen.



Beitrag erschienen in Ausgabe 35/2013

 

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