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Celesio: Gewinnaussichten getrübt
 
Celesio: Gewinnaussichten getrübtEuropas größter Pharmahändler Celesio bekommt die Folgen des weltweiten Konjunkturabschwungs zu spüren. Unternehmenschef Fritz Oesterle verwies am Donnerstag in Stuttgart auf die Folgen einer möglichen anhaltenden Krise hin: Sie könne zu weniger Verschreibungen von Arzneimitteln und Sparmaßnahmen im Gesundheitssektor führen. Im Vergleich zu anderen Branchen sei Celesio aber weniger stark von der Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen. Aufgrund langfristiger Kreditlinien und Finanzierungszusagen sieht er auch Chancen für mögliche Zukäufe. Gleichzeitig kündigte er eine neue Ausrichtung des Pharmakonzerns hin zu noch mehr Kundennähe an. Der Umsatz soll bis zum Jahresende um rund 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) werde aber deutlich unter dem Vorjahr liegen, sagte Oesterle. 2007 hatte die mehrheitlich zum Haniel-Konzern gehörende Gesellschaft einen Umsatz von 22,3 Milliarden Euro und ein EBITDA von 842,5 Millionen Euro ausgewiesen.

11.12.2008 l dpa
Foto: Celesio

 

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