Was Patienten vom Apotheker wirklich wissen wollen Bei einer Erstverschreibung wollen rund 60 Prozent der Patienten vom Apotheker Informationen über Nebenwirkungen. Das ist das Ergebnis einer Studie mit 600 Kunden in sechs US-amerikanischen Bundesstaaten veröffentlicht im Fachjournal des amerikanischen Apothekerverbands (J Am Pharm Assoc. 2011;51(4):510-519). Ein Drittel wünscht sich die üblichen Einnahmehinweise. Ebenso viele Patienten würden gern über Interaktionen informiert werden. Nur 9 Prozent gaben an, keine Informationen oder nur schriftliches Material zu wünschen. Auch bei Folgerezepten wünscht sich mehr als die Hälfte eine Beratung. 15 Prozent hätten gern eine Zusammenfassung der Instruktionen bei der Erstverschreibung.
Was genau Patienten über ihre Medikamente erfahren möchten, hängt von ihrem Alter und ihrer Bildung ab. Jüngere und gut ausgebildete Kunden wollten mehr über Nebenwirkungen erfahren als ältere und weniger gebildete. Letztere wiederum bekämen bei Folgerezepten gern öfter eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen. (db)