Amy Winehouse: Tranquilizer als mögliche Todesursache Der Tranquilizer Chlordiazepoxid könnte etwas mit dem Tod der britischen Sängern Amy Winehouse zu tun haben. Darüber spekuliert ihr Vater Mitch Winehouse rund sieben Wochen nach ihrem Tod. Laut Obduktionsbericht hatte Winehouse zum Todeszeitpunkt keine illegalen Substanzen im Blut.
«Ich glaube, sie hatte einen Krampanfall und es war niemand da, der ihr helfen konnte», sagte der Vater gegenüber der britischen Boulevardzeitung «Daily Mirror». Amy habe bereits zuvor solche Zustände durchlitten. «Alles, was Amy tat, tat sie bis zum Exzess. Sie hat bis zum Exzess getrunken und sie hat bis zum Exzess entgiftet.» Illegale Drogen habe sie seit 2008 nicht mehr genommen. Nach dem Bericht des «Daily Mirror» erwartet die Familie weitere Untersuchungsergebnisse im Oktober.
Die 27-jährige Winehouse war schwer alkoholabhängig und machte mehrere Entzüge durch. Gegen die Entzugssymptome soll Winehouse Librium, das das Benzodiazepin Chlordiazepoxid enthält, genommen haben. Es ist allerdings bei einer Abhängigkeitsanamnese kontraindiziert. In Kombination mit Alkohol verstärkt sich die zentralhemmende Wirkung. Die Substanz selbst hat ein hohes Abhängigkeitspotenzial. (db)