Umfrage: Wenige wollen an Gesundheit sparen Die Sparsamkeit der Deutschen hört nach Angaben der Krankenkasse KKH-Allianz spätestens bei der eigenen Gesundheit auf. Nur rund jeder Zehnte wäre bereit, bei den Ausgaben für seine Gesundheit zu sparen. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage unter 1001 gesetzlich Versicherten im Auftrag der KKH-Allianz, wie die Kasse mitteilte. Demnach wären 78 Prozent bereit, sich bei Reisen und im Urlaub einzuschränken, 64 Prozent würden ihre Ausgaben für Freizeit reduzieren, 59 Prozent würden beim Auto sparen. Bei den Ausgaben für Gesundheit würden dagegen nur 12 Prozent der Befragten den Rotstift ansetzen.
Rund drei Viertel der Befragten achtet zudem bei den Gesundheitsausgaben mehr auf die Qualität als auf den Preis. Laut KKH Allianz wäre fast jeder Zweite bereit, bei entsprechenden Zusatzleistungen mehr für die Krankenkasse zu bezahlen. 42 Prozent würden sogar nur für das Gefühl, gut und sicher aufgehoben zu sein, mehr zahlen. Zumindest bei der Wahl der Krankenkasse legen 63 Prozent der gesetzlich Versicherten mehr Wert auf Versorgungsqualität und Service als auf den Preis. Besonders qualitätsbewusst sei die Altersgruppe zwischen 18 und 29 Jahren.