Schweinegrippe fordert Opfer Nach dem Abebben der Schweinegrippewelle in Deutschland ist jetzt in Niedersachsen erneut ein Mädchen an dem Virus gestorben. Das dreijährige Kind erlag nach Angaben des niedersächsischen Gesundheitsministeriums vom Montag im Göttinger Uniklinikum der Erkrankung. Auch ein 51-Jähriger, der am Montagmorgen gestorben ist, hatte sich mit dem Virus infiziert. Ob die Schweinegrippe bei ihm die Todesursache war, lasse sich jedoch nicht genau bestimmen, sagte der Infektiologe an der Uniklinik Göttingen, Helmut Eiffert. Der Mann habe auch schwere chronische Vorerkrankungen gehabt. Das Mädchen starb nach diesen Angaben am 28. Dezember dagegen eindeutig an der Viruserkrankung. Vorerkrankungen seien bei der Dreijährigen nicht festgestellt worden. Auch die Geschwister des Mädchens hätten sich mit der Schweinegrippe infiziert, sagte Eiffert. Bei ihnen war die Infektion aber nicht so schwer. Sie konnten aus der Klinik entlassen werden. Zwischen den beiden Fällen gebe es keine Verbindung, sagte ein Sprecher der Stadt Göttingen.
Bislang hat die Schweinegrippe in Deutschland mehr als 250 Tote gefordert. Die meisten Erkrankungen waren von Herbst 2009 bis August 2010 aufgetreten. Danach war die Welle abgeebbt. Influenza-Experten raten aber zu einer Impfung.
03.01.2011 l PZ/dpa
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