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Apotheker Helfen: Not lindern in Kenia

POLITIK

 
Apotheker Helfen

Not lindern in Kenia


Von Gerhard Gensthaler / Im kenianischen Flüchtlingslager Dadaab sind die Menschen aus Somalia vor dem Bürgerkrieg sicher, aber sie leiden große Not. Hunger, Unterernährung und Krankheit herrschen auch außerhalb des riesigen Lagers. Die Hilfsorganisation Apotheker Helfen besuchte Dadaab sowie Krankenhäuser und Ernährungscamps in Kenia.

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Mitte September reiste ein Vertreter von Apotheker Helfen eine Woche lang mit Abgesandten der humanitären Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen durch Kenia, um den Bedarf vor Ort zu prüfen und die nächsten Hilfsaktionen vorzubereiten. Erste Station war das Kenyatta Hospital in der kenianischen Hauptstadt. Hier werden die Brandopfer der Pipeline-Explosion versorgt, die kurz zuvor den Sinai-Slum in Nairobi verwüstet und Hunderte von Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt hatte.

 

Das Apothekerhilfswerk stellte gemeinsam mit der Deutschen Botschaft Medikamente und spezielles Verbandmaterial im Wert von etwa 20 000 Euro für die in Intensivbehandlung befindlichen Brandopfer zur Verfügung.




Im Flüchtlingslager Dadaab leben derzeit mehr als 450 000 Menschen.

Foto: PZ/Gensthaler


Ebenso besuchten die Helfer das Flüchtlingslager Dadaab. Hier sind derzeit mehr als 450 000 Flüchtlinge aus Somalia untergebracht. Vor den Toren warten mehrere Zehntausend auf die Registrierung und damit auf den Zugang zu den Flüchtlingslagern, täglich werden etwa 1000 Menschen nach Dadaab eingelassen,

 

Apotheker Helfen kooperiert mit dem Hospital der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Dadaab. Zusammen mit der Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany wurden dringend benötigte Medikamenten und medizinische Geräte geliefert. Ziel ist vor allem die Versorgung von traumatisierten Frauen und stark unterernährten Kindern. Jetzt soll ein im Bau befindliches Hospital des IMC ebenfalls mit Medikamenten ausgestattet werden.

 

Schwere Unterernährung trafen die Helfer auch in ländlichen Gebieten Kenias an, in denen die Dürre fast alle Felder und Tiere vernichtet hat. Viele Brunnen sind versiegt, Trinkwasser ist extrem knapp. / 


Spenden

Wer die Arbeit von Apotheker Helfen in Kenia unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun: Apotheker Helfen e. V., Konto 47 93 765, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, BLZ 300 606 01


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Beitrag erschienen in Ausgabe 43/2011

 

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