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Hungersnot in Afrika: Apotheker beschaffen Medikamente

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Hungersnot in Afrika: Apotheker beschaffen Medikamente
 


Die Hilfsorganisation Apotheker ohne Grenzen sorgt weiter von Kenia aus für die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung in Ostafrika. Nach Monaten der Dürre verschärft sich die Lage weiterhin in Somalia, Äthiopien und Kenia. Mehr als 10 Millionen Menschen sind betroffen. Da es trotz intensiver Bemühungen nicht gelang,  Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen in äthiopischen Lagern zu bekommen, konzentriert sich Apotheker ohne Grenzen seit einigen Wochen auf den Norden Kenias, der an Somalia und Äthiopien grenzt. Dort besorgen die Pharmazeuten größere Mengen essenzieller Arzneimittel und medizinischer Hilfsgüter für die Partnerorganisation African Medical and Research Foundation (AMREF) Flying Doctors. Die Ärzte bringen die Spenden in strukturschwache Regionen. «Wir werden AMREF mit pharmazeutischem Know-How unterstützen, um zum Beispiel Standards in Bestandsführung und Lagerverwaltung zu etablieren und lokales AMREF-Personal zu schulen und somit eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen», so Dr. Thomas Bergmann, Vorstandsmitglied bei Apotheker ohne Grenzen und verantwortlicher Koordinator für Ostafrika. (db)

28.09.2011 l PZ
Foto: UN Photo/Stuart Price
 

 

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