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Apotheker sammeln 21 000 Euro für Hilfsprojekt













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Apotheker sammeln 21 000 Euro für Hilfsprojekt
 


Die Apotheker in Westfalen-Lippe stocken ihre Unterstützung für die Kindernothilfe aus. Bei einer Veranstaltung der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) am Montagabend in Münster spendeten mehr als 250 Gäste insgesamt 21 238 Euro und leisteten damit einen erheblichen Beitrag dazu, das von Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening avisierte Jahresziel von 40 000 Euro zu erreichen. Damit würden die Apotheker das Ergebnis des Vorjahres übertreffen.

Ein großer Teil des Spendenbetrages kommt aus 400 Apotheken in Westfalen-Lippe, in denen eine Sammelbüchse aufgestellt ist. Von dem Geld wird das Hilfsprojekt «Eine Dosis Zukunft» finanziert. Bei dem Projekt werden Kinder aus einem Slum im indischen Kalkutta gegen Tuberkulose geimpft und bereits erkrankte Kinder behandelt.

Die AKWL hatte zur Spendengala in das GOP-Varieté nach Münster geladen. Gemeinsam mit den prominenten Botschaftern der Kindernothilfe, der Wettermoderatorin Claudia Kleinert und dem Sportreporter Dieter Kürten sowie den in der Hilfsregion tätigen Ärzten und Helfern informierte die Kammer über das Mammutprojekt und bat um Unterstützung.

«Unter dem Slogan ,Zwei Euro für ein Leben’ finanzieren wir Impfungen und Tuberkulose-Behandlungen», sagte Kammerpräsidentin Overwiening. Wie wichtig diese Behandlungen sind, erläuterten Dr. Lisa Sous von den «Ärzten für die Dritte Welt» und Guido Falkenberg, Indien-Referent der Kindernothilfe. «Bisher haben wir in den Slums von Tikia Para und Pilkhana mehr als 5000 Kinder geimpft und 4000 Kinder gegen Tuberkulose behandelt», so Sous. «Unser Ziel ist es, 16 000 Kinder jährlich im Rahmen des Projekts gegen Masern, Mumps, Röteln, Polio, Diphterie, Keuchhusten, Tetanus, Tuberkulose und Hepatitis B zu impfen. Die Kombi-Impfung gegen all diese Erkrankungen kostet nur zwei Euro.» (dr)

27.09.2011 l PZ
Foto: UN Photo/John Isaac
 

 

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