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Arzneimittel: Rabattquote variiert von Kasse zu Kasse

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Arzneimittel: Rabattquote variiert von Kasse zu Kasse
 


Mittlerweile unterliegt jede zweite abgegebene Medikamentenpackung einem Rabattvertrag. Wie der Informationsdienstleister Insight Health meldet, hat sich die Rabattquote der Gesetzlichen Krankenkversicherung seit Jahresbeginn zwischen 49,2 und 52 Prozent eingependelt, sie variiert jedoch stark unter den einzelnen Krankenkassen. Für Generika lag die durchschnittliche Quote im Juli bei 69,6 Prozent, für Biosimilars bei 55,6 Prozent und für patentgeschützte Arzneimittel bei 13,5 Prozent. Der Anteil der rabattierten Medikamente am GKV-Arzneimittelumsatz betrug 24,3 Prozent.

 

Zwischen den einzelnen Krankenkassen zeigen sich deutliche Unterschiede, selbst innerhalb einiger großer Kassen von Region zu Region. So lag etwa die Rabattquote der AOK im Juli in Bremen bei 37 Prozent, während sie in Niedersachsen 55 Prozent betrug. Die Barmer-GEK kommt auf 53,9 bis 64,7 Prozent. Die Techniker Krankenkasse kommt auf eine Rabattquote von 34 Prozent in Sachsen und 44,9 Prozent im Saarland. (db)

 

 

Mehr zum Thema Rabattverträge

 

21.09.2011 l PZ

Foto: Fotolia/Lyrix

 

 

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