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Heller Hautkrebs häufiger als gedacht













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Heller Hautkrebs häufiger als gedacht
 


Heller Hautkrebs kommt in Europa rund dreimal so häufig vor als bisher angenommen. Das zeigen erste Auswertungen der seit 2008 laufenden «Epiderm»-Studie. Allein in Deutschland treten jedes Jahr etwa 250 000 Neuerkrankungen auf – Tendenz steigend. Bisher gingen Experten von 170 000 fällen pro Jahr aus. Zwar ist Heller Hautkrebs (Basaliome und Spinaliome) weniger aggressiv als Schwarzer Hautkrebs (Melanome) und nur selten tödlich, Tritt aber rund zehnmal so häufig auf und belastet die Gesundheit.

Vor allem in den nordeuropäischen häufen sich die Hautkrebsfälle. Trotz heller Haut legen sich viele Skandinavier gern unter die Sonnenbank, verbringen ihren Urlaub im Süden und cremen sich nicht konsequent ein. Deutschland, so betonen die Dermatologen, nehme in Sachen Früherkennung eine Vorbildfunktion in Europa ein. So nahmen am Hautkrebs-Screening, das die Krankenkassen alle zwei Jahre Menschen ab 35 bezahlen, allein in den vergangenen zwei Jahren 13 Millionen Menschen teil. Seitdem sei die Sterblichkeit an Hautkrebs gesunken.

Lesen Sie dazu auch
Schwarzer Hautkrebs: Schattenseite der Sonne, PZ 17/2010
Heller Hautkrebs: Späte Spuren von zu viel Sonne, PZ 16/2010

13.09.2011 l PZ/dpa
Foto: Fotolia/Peter Atkins
 

 

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